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Tiersterben in Bonn: THW kämpft gegen die Verschmutzung des Rheinauensees

Tiersterben in Bonn : THW kämpft gegen die Verschmutzung des Rheinauensees

Mit schwimmenden Plattformen waren die Einsatzkräfte des Ortsverbands Bonn des Technischen Hilfswerks (THW) auch am Mittwoch in der Rheinaue im Einsatz.

Unter den grauen Schwimmelementen haben die Helfer jeweils Tauchpumpen installiert, die das Wasser aus der Mitte des Sees an die Uferränder pumpen. Dadurch soll trotz der warmen Temperaturen von bis zu 29 Grad der Sauerstoffgehalt in dem Gewässer erhalten werden. Zusätzlich haben die Einsatzkräfte Algen aus dem Gewässer entfernt.

Der Ortsverband will den Einsatz in der Rheinaue auch am Donnerstag fortsetzen. Die Stadt kommt nach Auskunft des Presseamtes für den Verdienstausfall der Arbeitgeber aller Einsatzkräfte auf. Seit vergangener Woche waren im Rheinauensee mehrere Hundert tote Tiere entdeckt worden. Die genaue Ursache prüft das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit.