Streit um Intendantenvertrag: Stadtsportbund geht auf die Barrikaden

Streit um Intendantenvertrag : Stadtsportbund geht auf die Barrikaden

Der Vorstand des Stadtsportbundes Bonn (SSB) ist nach eigenen Angaben bereit, mit aller Konsequenz gegen die vorzeitige Verlängerung des Generalintendantenvertrages vor Verabschiedung des städtischen Doppelhaushaltes für 2017/18 vorzugehen.

Das teilte SSB-Sprecher Michael Nickels am Freitag mit. Für die turnusmäßige Mitgliederversammlung am 18. Mai habe der SSB-Vorstand seine rund 300 Vereine aufgefordert, ihm das Mandat zu erteilen, alle Maßnahmen ergreifen zu dürfen, die dieser für geeignet hält, den Abschluss des Generalintendantenvertrages vor der Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2017/2018 zu verhindern.

Der Umfang der Ermächtigung soll geeignete Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit sowie die Vorbereitung und Initiierung eines kassierenden Bürgerbegehrens im Falle der vorzeitigen Verlängerung des Generalintendantenvertrages durch den Rat der Stadt Bonn beinhalten, so Nickels. Der Stadtsportbund begründet seinen Antrag mit den zahlreichen Unwägbarkeiten im städtischen Haushalt bezüglich der sportlichen Infrastruktur in der Stadt.