Haltepunkt UN-Campus in Bonn: Stadt plant breitere Wege und neue Fahrradständer

Haltepunkt UN-Campus in Bonn : Stadt plant breitere Wege und neue Fahrradständer

Der neue Haltepunkt UN-Campus soll im Dezember in Betrieb genommen werden. Die Stadt plant bis dahin noch weitere Baumaßnahmen für Radfahrer und Fußgänger. Wir geben einen Überblick.

Die Stadt Bonn plant für rund 650 000 Euro Infrastrukturmaßnahmen am neuen Haltepunkt UN-Campus, den die Deutsche Bahn im Dezember in Betrieb nehmen will. Aufgrund der beengten Verhältnisse müssen der Geh und der Radweg vom Haltepunkt nach Kessenich auf fünf Meter Breite ausgebaut werden, teilt das Presseamt mit. Eine andere Oberflächengestaltung aus Platten und Pflaster soll die Aufmerksamkeit erhöhen.

Am Haltepunkt wird zudem auf beiden Seiten eine überdachte "Bike + Ride"-Anlage mit mehr als 100 Fahrradabstellmöglichkeiten - einschließlich Standorte für Leihfahrräder - geschaffen. Alle Fahrradständer werden überdacht.

Im Einmündungsbereich der Walter-Flex-Straße in die Joseph-Beuys-Allee werden die Zebrastreifen neu angelegt. An der Einmündung der Emil-Nolde-Straße ist über die Joseph-Beuys-Allee ebenfalls ein Fußgängerüberweg vorgesehen, um eine Verbindung des Haltepunktes mit dem Fernbusbahnhof herzustellen.

Parkscheibenregelung soll Dauerparken verhindern

Die Bushaltestelle WalterFlexStraße soll in beiden Fahrtrichtungen barrierefrei ausgebaut werden. Zurzeit wird die bestehende Bushaltestelle von der Linie 630 angefahren. In Zukunft sollen hier auch die Linien 610 und 611 verkehren, damit der Haltepunkt direkt an den UN-Campus im Bundesviertel angebunden werden kann.

In den Straßenabschnitten vor dem Haltepunkt in der Joseph-Beuys-Allee und in der Walter-Flex-Straße sind Warteplätze für Taxen, ein Behindertenstellplatz sowie Plätze für das Bringen und Holen von Fahrgästen vorgesehen. Die übrigen Parkplätze in der Joseph-Beuys-Allee und in der Walter-Flex-Straße sollen mit einer Parkscheibenregelung versehen werden, um für Besucher im Viertel Parkmöglichkeiten vorzuhalten und Dauerparken zu vermeiden. (ga)

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