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Stadt arbeitet am Kanal in der Reuterstraße.

Stadt startet Arbeiten für neuen Kanal : Verkehrsbehinderungen auf Bonner Reuterstraße erwartet

Täglich fahren mehr als 40.000 Fahrzeuge über die Reuterstraße. Nun müssen sich Autofahrer auf Verkehrsbeeinträchtigungen einstellen. Seit Montag wird auf der Reuterstraße der Kanal erneuert.

Seit Montag müssen die Autofahrer auf der Reuterstraße mit Beeinträchtigungen rechnen: Die Stadt Bonn hat mit zweiwöchiger Verspätung die Baustelle für die Erneuerung des Kanals im Abschnitt zwischen Reuterbrücke (Oscar-Walzel-Straße) und Schumannstraße eingerichtet.

Bereits seit Anfang des Jahres gilt zwischen der Autobahn 565 und Bonner Talweg Tempo 30. Das neue Tempolimit dient vor allem dazu, den Schadstoffausstoß, insbesondere Stickoxid, der Fahrzeuge zu verringern. Der Stickoxidwert dort überschreitet den Grenzwert, es drohen Fahrverbote.

  In dem etwa 250 Meter langen Abschnitt zwischen Reuterbrücke und A 565 werden laut städtischem Presseamt die Hauptkanäle einschließlich aller Sinkkastenanlagen in geschlossener Bauweise erneuert. Durch die geschlossene Bauweise werden, so das Presseamt weiter,  im Straßenraum – größtenteils in den Abbiegespuren – lediglich die für den Vortrieb erforderlichen Baugruben ausgehoben.

Da täglich weit mehr als 40.000 Kraftfahrzeuge die Reuterstraße befahren, sollen jeweils zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung aufrechterhalten werden. Dennoch werden sich wegen des Umfangs der Bauarbeiten und der hohen Verkehrsbelastung Behinderungen nicht vermeiden lassen.

Mit größeren Verkehrsbeeinträchtigungen sei zu rechnen, wenn die Bohrungen zur Kampfmittelerkundung im Bereich der künftigen Trassen für die Sinkkastenleitungen ausgeführt werden. Sie sollen allerdings vorwiegend in den Schulferien erfolgen. Die Gesamtkosten liegen bei zwei Millionen Euro.