Sport im Park in Bonn: Viele Sportarten von Mai bis September

Viele Sportarten im Angebot : Von Mai bis September gibt es "Sport im Park" in Bonn

Am 6. Mai startet in Bonn wieder "Sport im Park". Bis zum 20. September kann an fünf Abenden in der Woche nach Herzenslust bei Zumba, Energy Dance, Full Body Workout, Fitness-Einheiten oder Lauftraining geschwitzt werden.

Wenn Bonn einen sportlichen Exportschlager hat, dann ist es „Sport im Park“. Aus ganz Deutschland kämen Anfragen, wie man so etwas organisiert, sagte Sandra Horschel vom Stadtsportbund Bonn (SSB), der das Freizeitangebot mit dem städtischen Sport- und Bäderamt ins Leben gerufen hat, bei einer Pressekonferenz im Haus der Stadtwerke (SWB). Die SWB sind Kooperationspartner des SSB. Ebenso die Barmer GEK, die die Idee zum „Sport im Park“ laut Regionalgeschäftsführer Uli Boos auch schon in Siegburg, Aachen und Düren umgesetzt hat. „Aus einer kleinen Evolution ist eine sportliche Revolution geworden“, sagte Jürgen Winterwerp, Bereichsleiter Kommunikation und Marketing der SWB.

Der „Tag des Sports“ am Samstag, 4. Mai, auf dem Münsterplatz läutete „Sport im Park“ ein. Am Montag, 6. Mai, geht es dann los. Dann kann bis 20. September an fünf Abenden in der Woche nach Herzenslust bei Zumba, Energy Dance, Full Body Workout, Fitness-Einheiten oder Lauftraining geschwitzt werden. Auch bei Yoga- und Pilates kommen Interessierte auf ihre Kosten. Im Hardtbergbad gibt es Aquafitness, im Römerbad Aquajogging.

Tag des Sports auf dem Münsterplatz

Der Hochschulsport Bonn/Healthy Campus betreut wieder das Angebot im Hofgarten am Akademischen Kunstmuseum. Der Turn- und Kraftsportverein (TKSV) trainiert auf dem Rochusplatz in Duisdorf, die Schwimm- und Sportfreunde (SSF) Bonn in Beuel an der Ecke Rheinaustraße/Ernst-Moritz-Arndt-Straße und der Bad Godesberger Turnverein am Kurpark Ecke Koblenzer Straße. Dort gibt es die einzige Neuheit in diesem Jahr, die sich speziell an Menschen ab 60 Jahren richtet: Immer mittwochs können sie von 10 bis 11 Uhr an wechselnden Angeboten wie Yoga, Soft Move, Sturzprophylaxe und Braingym – das sind körperliche Übungen, die die Leistungsfähigkeit des Gehirns anregen sollen – teilnehmen.

Hintergrund ist laut Horschel, dass die anderen Sport-im-Park-Angebote in der Regel 20- bis 40-Jährige ansprechen. „Aber wir haben auch viele Senioren, die sich bewegen möchten.“ An die vierte Ausgabe hat man sich auch deshalb gerne begeben, weil die dritte den Erfolg der ersten beiden Jahre noch getoppt habe. Daran war wohl die Hitzewelle nicht unschuldig. „Zu Spitzenzeiten hatten wir 40 Leute beim Zumba“, sagte Susanne Mockenhaupt vom TKSV. „Und im Hardtbergbad waren bis zu 100 Leute im Wasser.“ Ähnliches berichteten die anderen Anbieter.

Wie viele Menschen 2018 mitgemacht haben, konnte Horschel nicht sagen, weil erstmals keine Strichlisten mehr geführt wurden, aber es seien deutlich mehr als 20 000 Teilnahmen insgesamt gewesen. Große Mitgliederzuwächse habe hinterher kein Verein verzeichnet, aber in erster Linie gehe es darum, dass die Menschen sich bewegten. Viele gingen gezielt mit Fitness-Equipment hin, sagte SSB-Geschäftsführer Bernd Seibert. Aber man sehe auch Passanten in Straßenkleidung, die spontan mitmachten. Die Angebot bei „Sport im Park“ sind kostenlos und man muss sich nicht anmelden.

Weitere Informationen auf www.ssb-bonn.de, auf der Facebook-Seite „Sport im Park Bonn“ und auf Instagram unter sportimparkbonn.

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