"Offene Sonntag" in der Grünen Spielstadt: Spaß und Spiel unter der Plane

"Offene Sonntag" in der Grünen Spielstadt : Spaß und Spiel unter der Plane

Kinder springen herum, basteln Windräder, lauschen Geschichten aus dem Orient und knoten Hunde und Herzen aus Luftballons zwischen Weidebauwerken und Bäumen. Viele Familien ließen sich am Sonntagnachmittag vom Regen nicht abhalten, zum Offenen Sonntag in die Grüne Spielstadt zu kommen.

"Mir gefällt das Basteln am besten", sagt Lynn. Die Vierjährige ist mit ihrer Schwester und ihren Eltern mit dem Fahrrad aus Lessenich gekommen. Im Kinderatelier konnten sie und die anderen Kinder mit Unterstützung der Jugendkunstschule arte-fact Windräder basteln. Mit Clownin Julie, alias Juliane Urmes, knoteten sie Luftballons und drehten Teller. Auch der dreijährige Lasse aus Hangelar versuchte sich schon am Jonglieren mit dem Diabolo.

Seine Mutter Sonja Pruns kennt die Grüne Spielstadt noch aus deren Gründungszeit. "Eine öffentliche Naturoase wie diese ist in der Stadt selten", sagt Pruns. Seit 1999 wachsen die Weidenskulpturen auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei. 2007 übernahm der Wissenschaftsladen Bonn die Trägerschaft. Gepflegt werden die Weiden von Ehrenamtlichen. "Das ist eine gute Möglichkeit für Leute, die gerne im Grünen arbeiten, aber keinen Garten haben", erzählt Bernd Assenmacher vom Wissenschaftsladen. Seit drei Jahren wird das Programm für die Offenen Sonntage von der Brotfabrik organisiert. "Thema ist die natürliche Umgebung und auch Internationalität", so Jürgen Becker von der Brotfabrik. In Zukunft sollen auch die Flüchtlingsunterkünfte eingebunden werden.

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