Rückblick und Pläne: So wurde das Bonn-Center gesprengt

Rückblick und Pläne : So wurde das Bonn-Center gesprengt

Am 19. März 2017, ist um 11 Uhr das Bonn-Center präzise und planmäßig in sich zusammengefallen. Anfang 2019 soll der Bau des neuen Bonn-Centers beginnen.

60 Polizeibeamte, 50 Feuerwehrleute, 45 Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes, 35 Mitarbeiter vom Technischen Hilfswerk (THW), rund 100 Journalisten und unzählige Schaulustige haben am 19. März 2017 die Sprengung des Bonn-Center verfolgt.

Pünktlich um 11 Uhr ist, in genau neun Sekunden, der Betonkoloss in sich zusammengefallen, exakt so, wie die Planer es vorausgesagt haben. Sprengmeister Eduard Reisch hat damals zufrieden Bilanz gezogen: "Es war bilderbuchmäßig, ein hundertprozentiger Erfolg."

Bereits eine Stunde nach der Sprengung haben die Aufräumarbeiten begonnen, die planmäßig acht bis neun Wochen andauern sollten. Die Abrissarbeiten sind, ebenso wie die Sprengung, reibungslos und nach Plan verlaufen. Anfang 2019 soll der Bau für das neue Bonn-Center beginnen. Die Kölner Firma Art-Invest hat ihr Projekt „Stadtquartier Neuer Kanzlerplatz“ als ein Impuls für Bonn bezeichnet.

Die Postbank soll voraussichtlich 2021 ein Sockelgebäude mit einer Nutzfläche von etwa 40.000 Quadratmetern beziehen. Laut Bebauungsplan ist eine Bruttogeschossfläche von 66.000 Quadratmetern möglich. Die Höhe des geplanten Hochhauses darf bis zu 101,5 Metern betragen und 28 Stockwerke zählen.

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