Eisbahn in Bonn: So war der GA-Familientag bei „Bonn on Ice“

Eisbahn in Bonn : So war der GA-Familientag bei „Bonn on Ice“

Der General-Anzeiger hatte am Sonntag wieder zum Familientag auf der Eisbahn „Bonn on Ice“ geladen. Viele Familien aus Bonn und der Region kamen und nahmen an kostenlosen Kursen teil.

Hartmut Seidel hat es noch nicht verlernt: Recht sicher bewegte er sich mit seinen mitgebrachten Schlittschuhen auf der Eisbahn am Alten Zoll. Und das, obwohl das letzte Mal schon eine Weile her war. „Ich habe das schon als Schüler gelernt, mit zehn Jahren.“

Während der Berufsausbildung verlor er diese Leidenschaft aus den Augen, später fuhr er gelegentlich zur Eisbahn in Troisdorf, fuhr auch schon mal auf dem Museumsplatz, aber da war es ihm immer zu voll. Jetzt ist er Rentner, da will er es noch mal versuchen. Angst vor Stürzen habe er jedenfalls nicht, sagte der 77-Jährige beim GA-Familientag auf der Eisbahn am Sonntag. Dort nahm er an einem der Kurse teil, die das Ehepaar Isabella und Rolf Grafschaft gemeinsam angeboten hatten.

Kursteilnehmer konnten später ihre eigenen Runden drehen

Die Kurse wurden gut angenommen, und in diesem Jahr fanden sie erstmals nicht auf einem abgetrennten Bereich der großen Bahn statt, sondern auf der kleineren angebauten Fläche. Die Eislaufschüler lernten Grundlegendes zur Körperhaltung und Fußstellung und erhielten nach und nach immer mehr Sicherheit. Milena Fey war überrascht: „Ich habe in den 45 Minuten mehr gelernt, als ich dachte.“ Dabei war sie eigentlich nur dabei, weil ihre beiden Söhne an dem Anfängerkurs teilnahmen. Spaß habe der Kurs auf jeden Fall gemacht, sagte der achtjährige David. Und das obwohl er sich einige Blasen gelaufen hat. Auf dem Eis war er schon früher mal. „Es war aber trotzdem gut, den Kurs mitzumachen.“

Den Familientag wertete Klaus Gering vom GA-Marketing als großen Erfolg. „Viele Familien mit ihren kleinen wie großen Kindern aus dem gesamten Verbreitungsgebiet folgten dann auch unserem Aufruf an einen der Kursen teilzunehmen. Das tolle hieran: Hatte man doch im Anschluss an den Kurs noch den ganzen Tag die Gelegenheit das Erlernte in `freier Fahrt` gleich weiter auf der großen Eisbahn auszuprobieren und weiter zu verbessern“, so Gering.  Es sei wichtig, Kurse zu belegen, bevor man alleine aufs Eis geht, meinte Verena, die mit ihrem siebenjährigen Sohn Danilo einen der Fortgeschrittenenkurse mitmachte.

Trainerin Isabella Grafschaft wies ihre Schüler auf einen sehr wichtigen Punkt beim Kauf von Schlittschuhen hin: Die Kufen sollten lang genug sein, am besten über den Schuh hinausgehen. „Damit kann man viel stabiler stehen und den Körperschwerpunkt weiter nach vorne verlagern“, erklärte sie. Mit ihren Kursschülern war sie sehr zufrieden: „Die machen alles mit und haben Freude, neue Dinge zu lernen.“

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