Baumaßnahmen des Städtischen Gebäudemanagements: Schul- und Kita-Sanierung für acht Millionen Euro

Baumaßnahmen des Städtischen Gebäudemanagements : Schul- und Kita-Sanierung für acht Millionen Euro

Willi Schmidt und Marc Scarvaci vom Städtischen Gebäudemanagement führen durch das Gebäude: Überall wird gehämmert, gebohrt und geschraubt, in den Türdurchbrüchen sieht man das Mauerwerk und allenthalben ragen Kabelenden aus Decken und Wänden.

Die Stadt nutzt die Sommerferien, um notwendige Bau- und Renovierungsmaßnahmen an den Schulen durchzuführen und die Arbeiten laufen gerade auf Hochtouren. Am Beispiel der Ludwig-Richter- und der Astrid-Lindgren-Schule, die sich beide im selben Gebäudekomplex an der Duisdorfer Ludwig-Richter-Straße befinden, erläutern die beiden Vertreter der Stadt den Fortschritt der Arbeiten.

Für insgesamt 725.000 Euro realisiert die Stadt in der Förder- und der Gemeinschaftsgrundschule Brandschutzmaßnahmen, unter anderem die Trennung der Brandabschnitte mittels Feuerschutztüren, die Sanierung der Alarmierungsanlage sowie die Schaffung zweier Nottreppen ins Freie.

Jeder Raum wird mit einer flächendeckenden Brandmeldeanlage samt Lautsprechern ausgestattet. Die Turnhalle und das Schwimmbad bekommen eine Sicherheitsbeleuchtung und zusätzlich wird der Turnhallenboden erneuert. "Die Arbeiten für den zweiten baulichen Rettungsweg haben wir bereits in den letzten Sommerferien umgesetzt - in diesem Sommer bauen wir nun neue Brandschutzklappen und Türen ein", erklärt Wia Gerlund vom ausführenden Architektenbüro Aldenhoven und Gerlund.

Insgesamt umfassen die Arbeiten neben dem erwähnten zweiten baulichen Rettungsweg in diesem Sommer 150 Einzelmaßnahmen: Es müssen 46 Brand- und Rauchschutztüren, 100 Brandschotts sowie restliche Brandschutzklappen eingebaut werden. Dazu kommen neue Notausgänge im Gymnastik- und Werkraum sowie fünf neue Elektrounterverteilungen und Brandschutzverkleidungen. Insgesamt werden vier bis fünf Kilometer an neuen Kabeln verlegt.

Auch an zahlreichen weiteren Schulen wird im Augenblick kräftig gearbeitet: Im Ludwig-Erhard-Berufskolleg finden ebenfalls Brandschutzsanierungsarbeiten statt. Am Robert-Wetzlar-Berufskolleg werden eine Mauer und der Schulhof, an der Königin-Juliana-Schule die Fassade saniert und im Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium finden neben Brandschutzmaßnahmen wie auch im Schulzentrum Pennenfeld Sanierungsarbeiten an den naturwissenschaftlichen Räumen statt.

Dort wird auch noch das Dach erneuert. Die Sommerferienmaßnahmen am Neubau der Marie-Kahle-Gesamtschule/Nordschule sowie der Ersatzneubau der Grundschule Holzlar kommen außerdem hinzu.

Die größten Projekte bei den Kitas sind die Arbeiten am Neubau der Kindergärten an der Rheindorfer Burg und am Neubau des Kindergartens Limpericher Straße. Für den Kindergarten Ringstraße wird ein Containergebäude als Provisorium aufgebaut.

Aber nicht nur in Schulen und Kitas wird investiert. Das Städtische Gebäudemanagement saniert auch das Dach und die Brandschutzklappen im Leistungszentrum Fechten. Zudem wird das Schwimmbecken im Sportpark Nord erneuert und an der Gerhard-Hauptmann-Straße sowie am KBE-Dreieck stehen der Neubau jeweils eines Spielhauses sowie in der Rheinaue der Gärtnerunterkunft auf dem Programm.

Investitionen im Einzelnen

  • Ludwig-Erhard-Berufskolleg: 400.000 Euro
  • Robert-Wetzlar-Berufskolleg: 350.000 Euro
  • Königin-Juliana-Schule: 315.000 Euro
  • Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium: 270.000 Euro
  • Schulzentrum Pennenfeld: 570.000 Euro
  • Neubau der Marie-Kahle-Gesamtschule: 600.000 Euro
  • Ersatzneubau der Grundschule Holzlar: 120.000 Euro
  • Kita-Neubau an der Rheindorfer Burg: 530.000 Euro
  • Kita-Neubau Limpericher Straße: 240.000 Euro

Gebäudesanierungen:

  • Leistungszentrum Fechten: 1,066 Millionen Euro
  • Sportpark Nord: 200.000 Euro
  • Spielhaus an der Gerhard-Hauptmann-Straße: 230. 000 Euro
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