1. Bonn
  2. Stadt Bonn

Geld, Essen, Schlafen, Wohnen: Rektor Hoch begrüßt Erstsemester an der Uni Bonn

Geld, Essen, Schlafen, Wohnen : Rektor Hoch begrüßt Erstsemester an der Uni Bonn

Zur Semesterstart bekamen Studienanfänger alle wichtigen Informationen zur Stadt, zur Mensa und zu Unterkünften von Rektor Michael Hoch persönlich. Doch schon alleine in einem so alten Hörsaal zu sein, begeisterte so manchen Erstsemester.

Bonn gehört zu den attraktivsten Studienstädten Deutschlands. Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität ist Exzellenz-Uni. Die Stadt ist erst kürzlich zu einem der sehenswertesten Ziele der Welt erkoren worden. Aber kein Druck: Bei der Welcome-Veranstaltung für die Studienanfänger ging es erst einmal um die alltäglichen Probleme neuer Studierender.

"Herzlich willkommen an der Exzellenz-Uni Bonn", begrüßte Rektor Michael Hoch die neuen Studierenden im Hörsaal 1 des Hauptgebäudes. Im Interview mit Hoch verkündete Oberbürgermeister Ashok Sridharan - Alumnus der Universität - den Studierenden, dass die Stadt Bonn von der Redaktion des Reiseführers "Lonely Planet" für 2020 auf Platz fünf der weltweit besten Städte für einen Besuch gewählt wurde. Grund dafür sei das 250-jährige Jubiläum der Geburt von Bonns bekanntestem Bürger - Beethoven.

Mensa an der Nassestraße schließt im Sommer 2020

Geld, Essen, Schlafen, Wohnen: Jürgen Huber stellte sich als Vertreter der Institution vor, die die wichtigsten Bereiche im Leben eines Studierenden abdeckt. Huber ist Leiter des Studierendenwerkes und sprach über die angespannte Wohnsituation, hatte aber auch gute Nachrichten für die Erstsemester: "Ich freue mich sehr darüber, dass es eine Veränderung bezüglich des Bafögs gab und es nun einfacher ist, das Geld zu beantragen." Eine große Neuerung hätten auch die Besucher der Mensa in der Nassestraße zu erwarten: "Ich denke, Sie werden alle in den Genuss einer Zelt-Mensa kommen", kündigte er die Schließung im Sommer des kommenden Jahres an.

Auch wenn Bonn und die Universität sich mit vielen Auszeichnungen schmücken könnten, seien es doch die Kleinigkeiten, die die neuen Studierenden begeisterten. "Allein hier in diesem schönen, alten Hörsaal zu sein. So habe ich mir die Universität vorgestellt", sagte die Politikstudentin Julia (19).