Abschlusskonzert 2018: Querbeat begeistert 4800 Fans im Telekom Dome

Abschlusskonzert 2018 : Querbeat begeistert 4800 Fans im Telekom Dome

Zum Jahresabschluss gab Querbeat am Samstagabend noch einmal alles, um die rund 4800 Fans im Telekom Dome in Ekstase zu versetzen. Mit Erfolg.

Querbeat wartete an diesem Abend mit einer Überraschung auf: Den Song „Barbarossaplatz“ performten sie zusammen mit Luke Mockridge. Die Band schließt ein aus ihrer Sicht sehr erfolgreiches Jahr ab. „Es war unfassbar für uns“, sagte Bassist Andy Berger. „Wir haben gar nicht damit gerechnet, dass so viel passiert.“ Karneval, eine Tour, erstmals diverse Festivals und nicht zuletzt ein Album, „das dann von verrückten Menschen auf Platz sieben in die Charts gebracht wird“, so Andy.

Wie es 2019 weitergeht, wagen sie noch gar nicht zu sagen. Einige Konzerte sind natürlich geplant und schon so gut wie ausverkauft, etwa in Köln, Hamburg, Krefeld und München. Man will auch nach Amsterdam, Luxemburg, Wien und Zürich sowie wieder auf Festivals spielen. „Da sind wir auch gerade in der Finalisierung“, erklärte Andy. Jedenfalls haben sie „ganz viel Bock drauf“.

Aber erst mal war da das Konzert am Samstag. Die Bühne war vor dem Südblock aufgebaut. Man habe kurz darüber nachgedacht, sie in der Spielfeldmitte zu platzieren, dann wäre mehr Publikum möglich gewesen. Die Bühnenshow sei aber eher nach vorne orientiert, sagte Trompeter Philipp Mull. „Das hätte man jetzt alles umstellen müssen. Und soundmäßig hätten wir auch experimentieren müssen mit der Anlage.“ Stattdessen gab es mehr Stehplätze vor der Bühne.

Während dort noch ein DJ die Einlassphase beschallte, machten die Querbeat-Fans René, Daniel und Andi schon die ersten Selfies von den oberen Rängen aus. Alle waren zum ersten Mal bei einem Konzert der Bonner Band. Die Karten dafür, sagte René, hätten sie schon im Sommer gekauft. Moderne Beats mit Kölschen Texten, die Kombination gefiel ihnen. „Der Sound ist geil, die ganze Band ist geil“, meinte Andi. „Wenn bei uns Karnevalsmusik läuft, dann nur Querbeat.“

Gabi und Frank aus Wesseling hatten ihre Karten schon seit April. „Die Musik ist einfach toll, frisch und jung“, meinten sie. „Wir hören die Musik gerne, auch wenn wir hier den Altersschnitt heben.“ Die Mittfünfziger saßen oben auf den Rängen, Stehplätze wollten sie nicht.“ Aus dem Alter sind wir raus.“

Jens und Sebastian freuten sich auf einen „geilen Abend mit viel Stimmung“. Dafür hatten sie und drei Freunde sich T-Shirts mit der Aufschrift „Mucho motiviert“ drucken lassen. „Das ist Power von Anfang bis Ende“, fanden sie.

Der DJ durfte eine halbe Stunde länger auflegen als geplant: Der Einlass ging nicht voran. „Die Anreise ist echt übel“, meinte eine Besucherin, die mit dem Auto aus Wachtberg gekommen war. Es gebe zu wenig Parkplätze. Auf einen Tipp hin habe sie gleich im Wohngebiet auf dem Brüser Berg geparkt. „Und dann habe ich noch 25 Minuten angestanden für einen Becher Bier.“ Dennoch hatten alle ihren Spaß, allen voran die Band: „Das ist die geilste WG-Party, die wir je hatten“, rief Sänger Jojo Berger zwischendurch aus.

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