Telekom-Lieferbox in Bonn: "Paketbutler" nehmen Post bei Abwesenheit an

Telekom-Lieferbox in Bonn : "Paketbutler" nehmen Post bei Abwesenheit an

Wer nimmt Post und Pakete an, wenn niemand Zuhause ist? Auch die Telekom bietet nun einen Lieferbox-Service an: Postboten sollen Pakete dann sicher an der Haustür hinterlegen können. Doch das Bonner Unternehmen ist nicht zuerst auf diese Idee gekommen.

Die Telekom verspricht dem Kunden, mit dem "Paketbutler" sicher Post anzunehmen, auch wenn man nicht in der Wohnung ist.

Ab dem 15. August soll es den Service der Telekom auch in Bonn geben. Bereits etwas früher gestartet sind die Vertriebspartner DHL und feldsechs.

Wie funktioniert der "Paketbutler"?

Die Paketbox wird vom Empfänger vor die Haustür gelegt, wenn dieser das Haus verlässt und Post erwartet. Der Postbote soll dann das Paket in den Stoffsack legen - der Empfänger kann sich so den Weg zur Abholstation sparen. Der faltbare Stoffsack hat einen verschließbaren Deckel und eine Bodenplatte. Laut Telekom ist er brandsicher und reißfest.

Über die eingebaute Sim-Karte soll die Lieferbox sofort eine Pushnachricht auf das Smartphone des Empfängers schicken und über das gelieferte Paket informieren. Der Telekom-Dienst "Butler Connect" ist dafür notwendig. Dieser ist beim Kauf eines "Paketbutlers" für die ersten 36 Monate mit inbegriffen, danach kostet der Service 1,49 Euro pro Monat.

Pakete bis zu einer Größe von 30 cm × 50 cm × 70 cm können in der Tasche aufbewahrt werden. Das entspricht dem XL-Format der DHL-Pakete. Das Maximalgewicht für Pakete beträgt 31,5 Kilogramm.

Ist der Service sicher vor Diebstählen?

Damit die Post vor Diebstahl sicher ist, kann die Box nur mithilfe einer durch die App generierten PIN erneut geöffnet werden. Über einen Haltegurt, der zwischen der Wohnungstür eingeklemmt wird, werden Fremde daran gehindert, die Lieferbox zu klauen.

Wie teuer ist der Service?

Die Telekom bietet den Paketbutler für 249 Euro Kaufpreis oder 7,99 Euro Mietpreis bei 36 Monaten Laufzeit an. Zunächst wird der Service nur an vier Standorten in Deutschland angeboten: Hamburg, München, Köln und Bonn. Weitere Städte sollen folgen.

Wie wird die Tasche mit Strom versorgt?

Der "Paketbutler" wird über einen Akku betrieben, der laut Hersteller rund drei Monate lang halten soll. Dieser kann wieder aufgeladen werden.

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