Bonner Fußgängerzone: Neues Pflaster für den Friedensplatz

Bonner Fußgängerzone : Neues Pflaster für den Friedensplatz

Schon wieder muss der Bonner Friedensplatz ausgebessert werden. Zuletzt mussten die Bauarbeiter 2007 dran, weil die Busse dem Platz so zusetzen.

Abgesackt ist ein Teil der gepflasterten Fläche des Friedensplatzes. Arbeiter sind seit Montag damit beschäftigt, das Pflaster aufzunehmen. Anschließend sollen Tiefbauamtsleiter Peter Esch zufolge der Unterbau erneuert und die vorhandenen Pflastersteine wieder verlegt werden. 15.000 Euro kostet die Flickarbeit, und so mancher Passant fragt sich, ob die angesichts der Lieferfahrzeuge, die täglich über den Friedensplatz rollen, nicht in wenigen Jahren erneut notwendig wird.

Denn schon 2007 war die einstige Fahrbahnpflasterung des Friedensplatzes aufgrund der Belastung durch den Busverkehr so marode, dass sie komplett entfernt werden musste. Stattdessen ließ die Stadt die Fahrbahn asphaltieren, wobei sie durch Beimengung von Naturstein farblich auf das vorhandene Pflaster abgestimmt wurde. Dafür sieht Esch bei der aktuellen Baustelle keine Notwendigkeit.

„Die Flächen in der Fußgängerzone werden bei Weitem nicht durch so viele schwere Fahrzeuge befahren, dass sich Bauklassen ergeben, für die Pflaster ungeeignet ist“, erklärte er. Dass Pflaster in der Fußgängerzone „funktioniert“, sei durch den recht guten Zustand auch älterer Flächen belegt. Das gelte auch für Markt- und den Münsterplatz. Die Platzflächen müssten nur sehr selten erneuert werden, Schäden in der Fußgängerzone seien meist mehr oder weniger punktueller Natur.

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