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Arbeiten an der Viktoriabrücke: Neue Sperrungen von Straßen und Bahnstrecke

Arbeiten an der Viktoriabrücke : Neue Sperrungen von Straßen und Bahnstrecke

Die Entfernung eines Schutzgerüstes und das Ausheben von Trägern an der Viktoriabrücke führen am Wochenende zu einer Sperrung der Thomastraße. Am darauffolgenden Wochenende wird zudem der Bahnverkehr unterbrochen.

In den kommenden Tagen und Wochen ist laut Stadt Tag und Nacht Betrieb auf der Baustelle Viktoriabrücke. Für den Rückbau der maroden Eisenkonstruktion muss die Thomastraße von Freitag ab 16 Uhr bis kommenden Montag, 6 Uhr, gesperrt werden. Zunächst wird das Schutzgerüst unterhalb des Brückenkörpers abgebaut. Danach werden die ersten vier Längsträger, jeweils rund 28 Meter lang und etwa 17 Tonnen schwer, im Teilstück bis zur Bahnstrecke nacheinander freigeschnitten und ausgehoben.

Dafür wird ein Autokran vor der Viktoriabrücke auf der Thomastraße aufgebaut. Die Träger werden an Ort und Stelle zerteilt, auf Lastwagen verladen und abtransportiert. Umleitungsstrecken werden ausgeschildert. Die Stadtbahnzüge werden während des Ausschwenkens der Träger kurzzeitig in den Haltepunkten Hauptbahnhof und Weststraße gestoppt.

Von Sonntag bis Mittwoch, 11. bis 14. Dezember, folgt dann der Ausbau der Brückenträger unmittelbar über den Bahngleisen. Dafür muss der Bahnverkehr ab der Nacht auf den 13. Dezember auf der DB-Strecke zwischen 0.40 und 5.20 Uhr unterbrochen werden. Zudem wird die Viktoriabrücke für den Autoverkehr voll gesperrt werden, und zwar ab dem 11. Dezember jeweils zwischen 21 und 6 Uhr des Folgetags. Eine Umleitungsstrecke wird eingerichtet.

Um die Träger über den DB-Gleisen ausbauen zu können, wird ein 500 Tonnen schwerer Kran an der südlichen Brückenseite aufgebaut. Er verfügt über einen zusätzlich verlängerten Ausleger, weil der Kran über Fahrdrahtabspannungen greifen muss. Die einzelnen Träger über den Bahngleisen, die entfernt werden, haben eine Länge von rund 41 Metern und ein Gewicht von jeweils rund 25 Tonnen. Auch sie werden an Ort und Stelle zerlegt. Derzeit werden die östliche, dem Hauptbahnhof zugewandte Hälfte der Stahlbrücke, die zugehörigen Lagerkonstruktionen und Stützen sowie die Fahrbahnübergänge zurückgebaut. Dieser erste Bauabschnitt soll zum Jahresbeginn 2017 abgeschlossen sein. Nächstes Jahr werden die Widerlager und Stützwände der abgebrochenen Brückenhälfte erneuert und weitere Rodungsarbeiten durchgeführt.