Stadt muss warten, bis Haushalt genehmigt ist: Neubau von Kunstrasen verzögert sich

Stadt muss warten, bis Haushalt genehmigt ist : Neubau von Kunstrasen verzögert sich

Das ist bitter für die Vereine, die händeringend auf den Umbau ihres Fußballplatzes zu Kunstrasen warten. Mit dem erhofften Baubeginn im nächsten Jahr für die Plätze in Medinghoven (Wesselheideweg), in Mehlem und in Röttgen wird es nun doch nichts werden.

Die Stadt machte dafür Formalien verantwortlich. "Ich darf die Arbeiten nicht früher in Auftrag geben, bevor nicht der Haushalt genehmigt ist", begründete Martin Herkt, Leiter des Sport- und Bäderamts, am Dienstagabend im Sportausschuss. "Und daran sind wir als Verwaltung gebunden."

Aus diesem Grund könne mit den Planungen für die drei Plätze erst zum Ende des ersten Quartals 2016 begonnen werden - "mit der Folge, dass ein Baubeginn in 2016 nicht realistisch ist". Die SPD-Stadtverordnete Gabi Mayer, die nach dem Zeitplan gefragt hatte, zeigte sich enttäuscht von der Antwort: "Es überrascht mich, dass 2016 nichts passiert", sagte sie.

Dabei war gerade eine Beschleunigung das politische Ziel gewesen. Der Rat hatte beschlossen, durch Verschiebung von Finanzmitteln in frühere Jahre und anteilige Zinsbeteiligung der jeweiligen Vereine bereits 2016 und 2017 die drei Plätze umzubauen. Ursprünglich hatte der Zeitplan so ausgesehen, 2017 den Platz am Wesselheideweg umzubauen, 2018 den Platz in Mehlem und 2019 den Platz in Röttgen.

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