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Sightseeing-Tour: Mit dem Zeppelin über Bonn und das Siebengebirge

Sightseeing-Tour : Mit dem Zeppelin über Bonn und das Siebengebirge

Mit dem größten Passagierluftschiff der Welt können Interessierte an drei Tagen abheben und Bonn und die Region erkunden. Der Zeppelin NT startet vom Flugplatz Hangelar.

Der Lkw, der das Luftschiff aus dem Hangar zieht, sieht aus wie ein Spielzeug. Die Menschen, die einsteigen, wirken winzig. Und doch hebt sich der weiß-blaue Zeppelin, mit seinen 75 Metern länger als ein Airbus 380, dann letztlich in die Luft, als wäre er federleicht. Das Video des ersten öffentlichen Auftritts des Zeppelins NT, das größte und einzige für den kommerziellen Passagierbetrieb zugelassene Luftschiff der Welt, ist beeindruckend.

Wer will, der kann jetzt selbst mit in die Luft gehen: Während der Zeppelin normalerweise in Friedrichshafen am Bodensee stationiert ist, startet er vom 28. bis zum 30. September vom Flugplatz Bonn/Hangelar in Sankt Augustin aus zu Sightseeing-Rundflügen über Köln sowie Bonn und das Siebengebirge. Die Tickets für die Flugroute Bonn-Siebengebirge kosten je 380 Euro, für die Kölner Route 475 Euro. Beide Routen werden jeweils fünf Mal überflogen, es gibt noch für alle Zeiten freie Plätze auf der Homepage des Zeppelin NT.

In gerade einmal 300 Metern Flughöhe schwebt das Luftschiff dann über der Region. Durch die großen Panoramafenster können die Passagiere die Sehenswürdigkeiten aus einer neuen Perspektive bewundern. Die Bonner Route führt zunächst über Beuel, dann über den Rhein zur Innenstadt mit dem Post-Tower und ins frühere Regierungsviertel mit Kanzleramt, WCCB und Villa Hammerschmidt. Der Zeppelin lässt den UN-Campus hinter sich und fährt weiter über die Rheinaue ins Siebengebirge mit Drachenfels und Petersberg. Über Königswinter und Ramersdorf geht es zurück nach Hangelar.

Die Flugroute "Kölner Dom" hat als Highlights unter anderem die Lanxess-Arena, die Messe und den Tanzbrunnen, die Hohenzollernbrücke, den Musical Dome, die Philharmonie, den Mediapark und natürlich den Dom zu bieten.

Weitere Informationen gibt es hier.