Maritim Hotel Bonn: Michael van Gerwen und Pascal Hens gewinnen Promi-Darts-WM

Maritim Hotel Bonn : Michael van Gerwen und Pascal Hens gewinnen Promi-Darts-WM

Wenn Comedian Markus Krebs kaum Witze macht, ein als Pabst verkleideter Fan aus Arnsberg in der ersten Reihe sitzt und dann auch noch die neue Dart-Queen Fallon Sharrock die erste 180 wirft, dann ist wieder Promi-Darts-WM, live übertragen auf Pro 7.

Drei Tage nach dem WM-Finale im Londoner Ally Palley genossen sechs Dart-Stars an der Seite von ambitionierten und entsprechend nervösen Promis die Just-for-Fun-Veranstaltung im mit 2000 enthusiastischen Fans gefüllten großen Saal des Maritim-Hotels in Bonn. „Es entspannt mich, wenn ich mit einem Pascal Hens über Handball sprechen kann“, meinte Deutschlands erfolgreichster Dart-Profi Max Hopp, der in Bonn gemeinsam mit Sport-Kommentator Frank „Buschi“ Buschmann um den Promi-WM-Titel spielte. Zusammen mit Michael van Gerwen hat der ehemalige deutsche Handballspieler Pascal Hens die Promi-Darts-WM gewonnen.

Was die Dart-Prominenz angeht, war in Bonn die Creme de la Creme der PDC, der Professional Darts Corporation, vertreten. An der Spitze: der frisch gebackene Weltmeister Peter Wright, den die Fans im Maritim entsprechend lautstark empfingen. Aber auch der von Wright im WM-Finale bezwungene Weltranglistenerste, Michael van Gerven aus den Niederlanden, nahm den tosenden Applaus der Bonner Dart-Fans sichtlich erfreut entgegen.

Wright gab sich an der Seite von Fußballprofi Max Kruse gewohnt treffsicher. Lediglich die Nummer drei der Order of Merrit, der Weltrangliste der PDC, der Waliser Gerwyn Price, schallten Buhrufe entgegen. Der ehemalige Rugby-Profi hatte sich im Halbfinale in London gegen Peter Wright daneben benommen, als er einen Dart hauchzart am Kopf von Wright vorbeiwarf. In Bonn gab sich Price dann aber an der Seite von Influencerin Sarrah Harrison lammfromm.

Begeistert empfingen die Dart-Fans natürlich auch die Dart-Legende Phil Taylor, der mit Moderator Daniel Boschmann spielte. Der 16-fache Weltmeister, der seit dem verlorenen WM-Finale 2018 gegen Rob Cross nur noch Showturniere spielt, genoss sichtlich den Jubel der Fans. „Ich vermisse den Druck bei den PDC-Turnieren. Aber für die anstrengenden Qualifikationen bin ich zu alt“, sagte der 59-Jährige, der sich in diesem Jahr einer Hüftoperation unterziehen muss. „Gäbe es eine Wild Card, würde ich wieder spielen. Aber ich genieße solche Events, wie das hier in Bonn.“