Lossprechung: Mehr Friseurinnen als Friseure

Lossprechung : Mehr Friseurinnen als Friseure

Bei der Friseurinnung feiern 47 Frauen das Ende der Lehrzeit.

47 Friseurinnen und vier Friseure feierten am Sonntag ihre Lossprechung im Hotel Hilton. Mit ihnen geehrt wurden auch die Absolventen der Kosmetikprüfung am Robert-Wetzlar-Berufskolleg. "Auch wenn die Auszubildendenzahlen rückläufig sind, ist das Problem hier noch nicht so groß, wie in anderen Regionen", sagte Obermeister Robert Fuhs.

"Die Friseure in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis sind so gut, weil sich die Betriebe um ihre Auszubildenden kümmern." Fuhs freute sich nicht nur über einen "außergewöhnlich guten Jahrgang", sondern auch mit Nevruz Cetin.

Die Auszubildende aus seinem Salon in Alfter ist eine der drei Prüfungsbesten. Ihr sowie Jessica Hüttner (Salon Dietz & Sonntag in Sankt Augustin) und Anna Krämer (Salon Stefan Sundermann in Bonn) gratulierten auch Bonns Bürgermeisterin Angelica Maria Kappel, die Vize-Landrätin des Rhein-Sieg-Kreises, Notburga Kunert, und Kreishandwerksmeister Thomas Radermacher.

Krämer und Cetin sind nach Abschluss ihrer Prüfungen erleichtert, auch wenn die Ausbildung eine schöne Zeit gewesen sei. "Ich wurde von den Kollegen, aber auch von meiner Familie immer unterstützt", erzählte Krämer.

Für sie war immer klar, dass sie, wie ihre Mutter, Haare und Frisuren zum Beruf machen wollte. "Ich bin damit groß geworden, war von klein auf im Laden." Auch wenn der Beruf schlecht bezahlt sei, könne man sich immer hocharbeiten: "Es liegt in unserer Hand, man kann immer noch mehr machen", ist Cetin sicher.

Sie ergänzt ihre Ausbildung zur Friseurin demnächst noch durch eine Ausbildung zur Kosmetikerin. (tah)

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