Brauchtum zum 1. Mai endet: Maibäume richtig entsorgen

Brauchtum zum 1. Mai endet : Maibäume richtig entsorgen

Am 1. Mai erleuchtete die Stadt in bunten Farben: Maibäume, geschmückt mit Krepppapier und Holzherzen, verschönerten die Straßen. Doch auch dieses Brauchtum endet: Vor Beginn des Junis müssen die Bäume entsorgt werden. Die Stadt Bonn erklärt, wie das richtig funktioniert.

So schön die Bäume auch sein mögen und so verliebt deren Aufsteller oder Aufstellerinnen auch sein mögen - Ende Mai muss der Baum weg, sonst droht Unglück. Diejenigen, die den Maibaum geschenkt haben, müssen also noch einmal an die Arbeit und dessen Entsorgung in die Hand nehmen.

Holt der Verehrer, bzw. diesmal wegen des Schaltjahres eher die Verehrerin, den aufgestellten Baum wieder ab, dann wartet eine Belohnung auf den- oder diejenige: Ein Kasten Kölsch. Wenn es besonders gut läuft, dann hat der Maibaum so großen Eindruck gemacht, dass Hoffnung auf ein Date mit dem Verehrer oder der Verehrerin besteht.

Maibäume richtig entsorgen

Auch der Stadt leisten diese einen großen Gefallen, wenn sie den Maibaum ordnungsgemäß und pünktlich entsorgen. Die Stadt Bonn macht darauf aufmerksam, dass in diesem Jahr viele Maibäume an anderen Bäumen befestigt worden sind und daher besonders behutsam bei der Entfernung vorgegangen werden muss. Außerdem appelliert sie an zukünftige Maibaumsteller/innen, darauf zu verzichten, weil es den Bäumen schadet und deswegen verboten ist.