Lions Club Bonn-Rheinaue feiert sein 25-jähriges Bestehen im Hotel Königshof: Konstante in Zeiten steter Veränderungen

Lions Club Bonn-Rheinaue feiert sein 25-jähriges Bestehen im Hotel Königshof : Konstante in Zeiten steter Veränderungen

Seit 25 Jahren gibt es den Lions Club Bonn-Rheinaue - eine Zeitspanne, die wie im Fluge vergangen sei, stellte Gründungspräsident Detlef Sachse am Samstag im Rheinsaal des Hotels Königshof fest. Dort feierte sein Club das Jubiläum, auch mit Auftritten der Zirkusschulen Corelli und Don Mehloni.

Eigentlich wollten die Initiatoren den Lions Club Sankt Augustin gründen, "aber das wollten die Siegburger nicht", erinnerte sich Sachse. Also benannte man sich nach dem Ort, an dem man "in bierseliger Runde" die Idee hatte.

"Die Mitglieder sind es, die einen Club ausmachen", sagte Präsident Horst Kahl. Die hätten ein gemeinsames Ziel und ein "gemeinsames Grundverständnis davon, wie wir miteinander umgehen wollen". Bürgermeister Reinhard Limbach lobte die ehrenamtliche Arbeit der 32 Mitglieder.

"Keine Stadtgesellschaft kommt ohne dieses Engagement aus." Und Andreas Fries, Vize-Distrikt-Governor des Bezirks Rheinland-Süd, hob den Club "als Konstante in Zeiten steter Veränderungen" hervor.

"We serve" - wir dienen, lautet das Motto der Lions Clubs, und bei der Jubiläumsfeier wurden drei Projekte vorgestellt, mit denen der Rheinauen-Club, und vor allem dessen Förderverein, diesen Leitsatz praktizierten. Brigitte Huke erläuterte die Arbeit des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Bonn und Renate Hohmann das Hospizforum Bonn/Rhein-Sieg.

Sabriye Tenberken, die als Blinde in Tibet ein Blindenzentrum mit Schule und Ausbildungsfarm aufgebaut hat, berichtete von der Schließung der Schule durch die chinesische Regierung und das neue "kanthari"-Projekt in Indien, gefördert durch den Lions Club Bonn-Rheinaue.

Der Club verkauft überdies seit Jahren Adventskalender und unterstützt mit dem Erlös die GA-Aktion Weihnachtslicht. Fördervereinspräsident Norbert Neu kritisierte in dem Zusammenhang, dass aus Steuergründen nicht mehr als 7900 Kalender verkauft werden können. (kpo)

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