Kennedybrücke: Stadt soll Radwege verbessern

Kennedybrücke: Stadt soll Radwege verbessern

Jetzt ist auch der Radweg auf der nördlichen Seite der Kennedybrücke rot markiert: Nach dem Umbau des Inselkopfes auf der Professor-Neu-Allee wurden in der Nacht auf Freitag die erforderlichen Markierungen ausgeführt.

Beuel. (ca) Jetzt ist auch der Radweg auf der nördlichen Seite der Kennedybrücke rot markiert: Nach dem Umbau des Inselkopfes auf der Professor-Neu-Allee wurden in der Nacht auf Freitag die erforderlichen Markierungen ausgeführt.

Unterdessen hat die Situation des Radwegs in Höhe des Brückenforums und an der Einmündung zur Hermannstraße jetzt wieder den Planungsausschuss beschäftigt. Der von der SPD eingebrachte Prüfauftrag an die Verwaltung wurde einstimmig beschlossen, allerdings lehnte die Mehrheit ab, auch die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, den Zweirichtungsradverkehr auf der südlichen Brückenseite abzuschaffen.

"Das lehnen wir kategorisch ab", sagte der planungspolitische Sprecher der CDU, Wilfried Reischl, und Andreas Falkowski verwies auf die Haltung des Fahrradverbandes ADFC, der diese Möglichkeit ebenfalls für "indiskutabel" halte. Werner Esser (SPD) sagte, dass aber auf jeden Fall etwas geschehen müsse: "Das Ei des Kolumbus ist das noch nicht."

Nun soll sich die Verwaltung überlegen, wie eine Verbesserung der Situation des Fahrradweges im Bereich Brückenforum, etwa durch Verlegung des Radweges, herbeigeführt werden könnte. Möglich wäre etwa, so heißt es im Antrag, das Aufbringen von Rillenplattenstreifen quer zum Radweg, um die Geschwindigkeit der Radfahrer zu bremsen. Auch an die Ladezone müsste man herangehen, meinen die Politiker. Vielleicht ließe sich die verkürzen.

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