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Im Post Tower finden auch viele Kulturveranstaltungen statt

Veranstaltungen in Bonn : Post Tower etabliert sich als Spielstätte für Kulturveranstaltungen

Als Konzernzentrale und Bonner Wahrzeichen ist der Post Tower über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Doch auch als Veranstaltungsort hat sich der Glasbau am Rande der Rheinauen längst etabliert – und zwar nicht nur während des Beethovenfests.

Das Comedy-Format „LoL“ ist sechsmal im Jahr zu Gast in dem Konferenzzentrum des Turms, das Jazzfest spielt in der Regel eines seiner Konzerte dort, und auch das Lesefest „Käpt’n Book“ ist gern gesehener Gast.

„Wir haben ein großes Interesse daran, uns im kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Bereich zu engagieren. Wir sind Teil dieser Stadt und zeigen das auch über einen für die Bonner Bürger offenen Post Tower“, erklärt Pedro Muñoz, der bei der Deutschen Post DHL Group für die Partnerschaften am Standort verantwortlich ist. „Das funktioniert auch sehr gut: Wir haben im Jahr um die 50 Veranstaltungen bei uns, die fast alle ausgebucht sind. Dabei sind uns langfristige kreative Partnerschaften ganz besonders wichtig.“

Kooperation zwischen Post und der Springmaus

Öffentlichkeitswirksam ist dieser Ansatz zweifelsfrei: Zusammen mit jenen Besuchern, die sich für eine Führung durch den Post Tower anmelden, bewegen sich so rund 10 000 Bürger pro Jahr durch das Gebäude und damit mehr als die rund 8000 Mitarbeiter, die im Post Tower und dem angrenzenden Campus für den Konzern tätig sind. Ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche und kreative Kooperation haben dabei laut Muñoz die Post und das Haus der Springmaus initiiert.

„Wir saßen vor einiger Zeit zusammen und haben überlegt, was wir gemeinsam auf die Beine stellen könnten und was vor allem nachhaltiger sein könnte als Geld und ein Logo. Daraufhin haben die Springmäuse uns ein Nachwuchs-Programm vorgeschlagen, dass sie gerne starten würden, das sich aber in ihrem Stammhaus aufgrund der Größe nicht lohne. Heute stellen wir ihnen Bühne, Technik und Catering, sie bringen junge Künstler. Daraus ist das Format ‚LoL‘ entstanden, das seit sechs Jahren bei uns läuft, hervorragend angenommen wird und schon einigen Comedians zum Durchbruch verholfen hat.“

Nicht alle Veranstaltungen sind frei zugänglich. „Wir richten zum Beispiel die beiden Autorenstammtische von ‚Käpt’n Book‘ aus, bei denen die verschiedenen Schriftsteller miteinander in Kontakt kommen können, und auch die Jurysitzungen der Videonale finden bei uns statt“, führt Muñoz aus. Bei ‚Käpt’n Book‘ handelt es sich um das Rheinische Lesefest, das die Stadt Bonn jährlich ausrichtet.

„Jedes Event ist eine Herausforderung für uns, weil unser Konferenzzentrum auch innerhalb des Konzerns stark gefragt ist und wir natürlich immer schauen müssen, was wir wann in welcher Form ermöglichen können. Grundsätzlich sind wir aber für alles offen.“ So werde man im kommenden Jahr auch bei dem Projekt „#beethoven“ mitwirken. „Wir sind noch in der Feinabstimmung, aber wenn alles so läuft, wie wir uns das vorstellen, wird der Post Tower hierbei eine sehr kreative Rolle spielen.“

Tickets für die einzelnen Veranstaltungen gibt es unter ga-bonn.de/tickets