Warnung für Bonner Hundehalter: Hündin in Graurheindorf vergiftet

Warnung für Bonner Hundehalter : Hündin in Graurheindorf vergiftet

Die dreijährige Hündin Mina ist am vergangenen Wochenende gestorben. Ihr Halter ist sich sicher: Die Mischlingshündin wurde in Graurheindorf vergiftet.

Die dreijährige Mischlingshündin Mina ist am vergangenen Wochenende auf grausame Art und Weise gestorben. Wie Halter Oliver Simon mitteilte, ist er sich sicher, dass sie während eines Spaziergangs am Samstagmorgen einen Giftköder gefressen hatte. Mina übergab sich und bekam zittrige Beine.

„Das Erbrochene roch stark nach Fleisch und war blau. Es sah farblich aus wie Schlumpfeis für Kinder“, so Simon. Sofort brachte er die Hündin in die tierärztliche Notaufnahme, in der Nacht zu Sonntag starb das Tier allerdings. Der 46-jährige Besitzer war mit Mina in Graurheindorf durch die Felder gegangen, an den Schrebergärten nahe des Hauses Müllestumpe und am Rheinufer entlang – so „wie schon seit Jahren“.

Wo genau Mina den Giftköder fraß, weiß Simon nicht. „Ich vermute aber, es war bei den Schrebergärten“, sagt er. Um den Täter dingfest zu machen, erstattete Simon umgehend Anzeige bei der Polizei. Wie deren Pressesprecher Simon Rott auf Anfrage bestätigte, dauern die Ermittlungen an. Ob die Hündin allerdings wirklich an einem Köder gestorben ist, konnte Rott nicht bestätigen. Das Tier sei an Schneckenkorn verendet und dass das an Schrebergärten zu finden sei, sei nicht ungewöhnlich. Genaueres wird eine Probe des Erbrochenen verraten, die aktuell in einem Labor untersucht wird.

Zeugen, die Giftköder an den genannten Stellen oder auch anderen Bonner Orten sehen, werden gebeten, sich mit der Bonner Polizei unter 0228/150 in Verbindung zu setzen.

Oliver Simon hat unterdessen Zettel aufgehängt. Für Hinweise, die zur Ermittlung und Verurteilung des Täters führen, hat er eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgelobt.