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Familienfonds Robin Good: Gemeinsam gegen Kinderarmut

Familienfonds Robin Good : Gemeinsam gegen Kinderarmut

Gemeinsam gegen Kinderarmut kämpfen, Familien in Not schnelle, unbürokratische und finanzielle Hilfe leisten war und ist der Leitgedanke des 2007 von Caritas und Diakonie in Bonn gegründeten Familienfonds „Robin Good“.

Zum Auftakt des Zehnjährigen empfing Oberbürgermeister Ashok Sridharan als Schirmherr des Familienfonds Paten und Kooperationspartner im Alten Rathaus. „Es ist vorbildlich, wie hier die Kräfte gebündelt worden sind. Leider gibt es auch in unserer Stadt Familien, die durch plötzliche Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Trennung in schwierige finanzielle Situationen geraten“, sagte Sridharan. „Dank Robin Good und seinen Paten und Kooperationspartnern konnte hier geholfen werden.“ Er wünsche von Herzen, dass sich diese Erfolgsgeschichte auch in den kommenden Jahren fortsetzt.

Mit mehr als 700.000 Euro konnte in den vergangenen zehn Jahren 2366 Familien geholfen werden. Robin Good hilft, wenn nicht genug Geld für Heizung oder Kleidung zur Verfügung steht, wenn Geld für Medikamente oder die dringend benötigte Waschmaschine fehlt. Mit gespendeten Schulranzen versucht der Sozialfonds, benachteiligten Kindern Chancengleichheit zu geben. Die Wunschbaumaktion in Kooperation mit der Galeria Kaufhof stellt sicher, dass auch Kinder aus finanziell schwachen Familien an Weihnachten ein Geschenk auspacken können.

UIrich Hamacher, Geschäftsführer der Diakonie, erinnerte an die Ausgangssituation vor zehn Jahren: „Damals ging es uns darum, Leistungen der öffentlichen Hand ergänzen zu können. Unsere Mitarbeiter sollten in der Lage sein, über ihre Beratungstätigkeit hinaus in Notlagen akut Abhilfe zu schaffen.“ Kinderbetten oder Waschmaschinen würden von der öffentlichen Hand nicht finanziert. Der Hartz-IV-Satz sehe vor, dass für solche Zwecke Geld angespart wird. „Das ist aber für die Familien nicht machbar. Und trotzdem braucht das Kind ein Bett. Mithilfe von Robin Good kann die Familie eines kaufen.“

Für Caritas-Direktor Jean-Pierre Schneider ist die Unterstützung ein wichtiges Zeichen für die Solidarität in Bonn. In der Stadt lebten 11 000 Kinder in Armut. „Wir sind sehr dankbar für die zahlreichen Spender, Paten und Kooperationspartner, die uns über die Jahre treu geblieben sind.“ Zu den Paten gehört auch GA-Verlegerin Bettina Neusser-Eimermacher. „Es ist sehr beglückend, wie man mit Hilfe von Robin Good ein Lächeln in das Gesicht eines Kindes zaubern kann.“