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"Wichtiger Schritt auf Weg zur Realisierung": Festspielhaus: Moderater Ton aus der CDU

"Wichtiger Schritt auf Weg zur Realisierung" : Festspielhaus: Moderater Ton aus der CDU

Der Kreisverband der CDU hat die Kritik der eigenen Ratsfraktion am Businessplan für das Festspielhaus relativiert.

Er sei "ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Realisierung" des Projektes, das man als Zukunftschance sehe, erklärte der Parteivorsitzende Christos Katzidis gestern. Es lägen nun "Zahlen und Fakten vor, die für eine erfolgreiche Umsetzung sprechen könnten". Jetzt sei es an der Politik, die nächsten Schritte einzuleiten. Katzidis äußerte sich sehr viel moderater als Markus Schuck, der im Namen der Fraktion die Tragfähigkeit des im Auftrag der Deutschen Post DHL erstellten Businessplans deutlich angezweifelt hatte. Schuck sitzt nicht im Rat, ist aber kulturpolitischer Sprecher der Fraktion.

Die FDP im Rhein-Sieg-Kreis, der drei Millionen Euro für die Betriebsstiftung in Aussicht stellt, signalisiert ihre Unterstützung für das Projekt. Zwar gebe es finanzielle Risiken, der Businessplan und das Engagement der Privatwirtschaft stimme die FDP aber optimistisch, teilte Fraktionschef Karl-Heinz Lamberty mit.

Die Bonner Stadtverwaltung wollte sich auf Anfrage nicht zum Businessplan äußern. In Abstimmung mit den Fraktionen werde jetzt ein Prüfauftrag für einen Gutachter formuliert, so Stadtsprecherin Monika Hörig. Das Ergebnis solle möglichst bis April vorliegen. Hörig: "Dann wird die Verwaltung dem Rat eine Empfehlung aussprechen." Heute um 18 Uhr diskutiert der Kulturausschuss im Stadthaus den Businessplan.