Flodelingsweg in Endenich: Falschparker sorgen für Probleme

Flodelingsweg in Endenich : Falschparker sorgen für Probleme

Falschparker sorgen auf dem Flodelingsweg in Endenich immer wieder für einen Engpass. Vor allem im Berufsverkehr staut es sich dort.

Der Flodelingsweg ist keine besonders breite Straße. Eng wird es vor allem dann, wenn Busse fahren oder sich sogar begegnen. Kommen noch falsch geparkte Autos hinzu, staut es sich. Darüber ärgert sich GA-Leserin Edith Schmitz, die jeden Tag aus Richtung Lengsdorf kommend durch das Nadelöhr zur Arbeit nach Poppelsdorf fährt.

„Mir ist dabei unangenehm aufgefallen, dass im Bereich Flodelinsweg 47-64 dauerhaft im Parkverbot auf der Straße beziehungsweise teils auf der Straße und teils auf dem Gehweg geparkt wird“, teilt die Bonnerin mit. Das war zum Beispiel auch am Montagabend der Fall.

Es würden immer dieselben Autos dort stehen, sie vermutet also, dass es sich um Anwohner handelt. Die Situation spitze sich durch die Kanalbaustelle mit Ampel an der Kreuzung zur Sebastianstraße derzeit noch zu. Schmitz weiß, dass Poller an anderer Stelle im Flodelingsweg „wahre Wunder bewirkt haben“. Da werde nun gar nicht mehr geparkt. Die Polizei hat ihr das Problem bestätigt, sie sei aber nicht für den ruhenden Verkehr zuständig.

Auch die Stadt kennt die Stelle. „Der Stadtordnungsdienst ist regelmäßig vor Ort. In den letzten drei bis vier Wochen sind vor Ort 25 Knöllchen ausgestellt worden“, teilt Stefanie Zießnitz vom Presseamt der Verwaltung mit. Die Kollegen würden jetzt noch öfters dorthin fahren.

Auto- und Zweiradfahrer sowie die Linienbusse werden derzeit ein paar hundert Meter weiter auch an einer Baustellenampel aufgehalten, denn zwischen der Alfred-Bucherer- und Röckumstraße wird weiterhin der Kanal saniert.

Der muss nämlich nach Angaben der Stadt vergrößert werden. An der Einmündung Flodelingsweg ist die große Grube zu sehen, die zu verengten Fahrspuren und damit zur Ampel geführt haben. Die Anbindung an den vorhandenen Kanal in Höhe der Alfred-Bucherer-Straße erfolgt unterirdisch.

Die Kosten des Projekts betragen 1,05 Millionen Euro. Die Kanalbauarbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Losgegangen war es, wie berichtet, Ende Juni mit einem Monat Verzögerung. Das lag daran, dass für den Stollenbau und die Baugrube in der Sebastianstraße eine geprüfte Statik aufzustellen war.

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