Institutionen und Wirtschaftskammern: Einigung auf verkaufsoffene Sonntage in Bonn

Institutionen und Wirtschaftskammern : Einigung auf verkaufsoffene Sonntage in Bonn

Auf die verkaufsoffenen Sonntage bis 2021 einigten sich jetzt die Bonner Institutionen des Einzelhandels und die Wirtschaftskammern gemeinsam mit den beiden Kirchen.

Am Freitag trafen sich Vertreterinnen und Vertreter des Bad Godesberger Stadtmarketings, des City-Marketings Bonn, des Einzelhandelsverbands Bonn-Rhein/Sieg-Euskirchen, der Gewerbegemeinschaft Beuel, der Handwerkskammer zu Köln, der IHK Bonn/Rhein-Sieg, der Wirtschafts- und Werbegemeinschaft Hardtberg sowie dem Evangelischen Kirchenkreis Bonn und der Katholischen Kirche im Stadtgebiet Bonn, um sich auf die verkaufsoffenen Sonntag bis ins Jahr 2021 zu einigen. Dies teilte die Stadt Bonn in einer Pressemitteilung mit.

Unterstützt und begleitet wurden die vorangegangenen Gespräche sowie der Termin von der Bonner Wirtschaftsförderung, vertreten durch
Amtsleiterin Victoria Appelbe, sowie dem Amt für Bürgerdienste, vertreten durch Amtsleiter Günter Dick. Nach der Änderung des Ladenöffnungsgesetzes NRW am 30. März 2018 hatte die Landesregierung den Kommunen im Sommer mitgeteilt, dass die alte Gesetzeslage nur noch bis Ende 2018 Bestand haben würde. Damit war auch die Vereinbarung zu den verkaufsoffenen Sonntagen von 2018 bis 2020 hinfällig.

Zuletzt hatten die parallel eingereichten Klagen der Gewerkschaft Verdi gegen die verkaufsoffenen Adventssonntage in Bonn und Bad Godesberg für Diskussionen gesorgt.

Schulterschluss der Institutionen erhöht die Rechtssicherheit

Victoria Appelbe, Leiterin der Bonner Wirtschaftsförderung, hob das Interesse der Stadt an einer einvernehmlichen Lösung hervor: "Wir wollen Bonn mit seinen vier Zentren als erfolgreiche Einkaufsstadt positionieren. Dazu gehören nicht nur, aber auch, verkaufsoffene Sonntage. Die Bonner Vereinbarung zeigt den Schulterschluss der Institutionen und erhöht die Rechtssicherheit.", wird sie in der Pressemitteilung zitiert.

Die Vorsitzende des Vereins City-Marketing Bonn, Karina Kröber, betonte: "Keine der unterzeichnenden Institutionen möchte die gesetzlich maximal erlaubte Anzahl von verkaufsoffenen Sonntagen auch durchführen: In Bonn wird somit die maximal erlaubte Anzahl von verkaufsoffenen Sonntagen deutlich unterschritten." Jannis Ch. Vassiliou, Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes Bonn-Rhein/Sieg-Euskirchen, legte Wert auf die Tatsache, dass "die Sonntagsarbeit der Mitarbeiter nur auf freiwilliger Basis erfolgen darf."