Viel Beifall für die Aufführung der h-Moll-Messe in der Trinitatiskirche: Eine Musik, die anspricht und beeindruckt

Viel Beifall für die Aufführung der h-Moll-Messe in der Trinitatiskirche : Eine Musik, die anspricht und beeindruckt

Mit der Aufführung der h-Moll-Messe hat sich Burkhard Müller, Alt-Superintendent des Kirchenkreises Bonn und Pfarrer a.D. der evangelischen Trinitatiskirche, einen langjährigen Traum erfüllt. In der Kirche in Endenich begeisterten unter seiner Leitung mehr als 120 Sängerinnen und Sänger sowie das Trinitatis-Projektorchester mit 50 Mitwirkenden und fünf Solisten - Mareike Müller und Sabine Ritterbusch (Sopran), Marie Seidler (Alt), Nico Heinrich (Tenor) und Ingo Wittrock (Bass) - das Publikum.

Mehr als ein Jahr lang hat Müller mit seinem "Chor am Freitag" und dem von Dorle Wattenberg geleiteten "Kleinen Chor" die Messe von Johann Sebastian Bach einstudiert. Sie gilt als eines der schwierigsten Werke Bachs, und für Müller war es schon "ein Anflug von Größenwahn", als die beiden Chöre mit den Proben zur h-Moll-Messe begannen. "Sie haben nicht gewusst, auf was sie sich eingelassen haben und an welche Grenzen sie als normale Chöre stoßen würden."

Doch die Mühen und harten Proben waren am Ende von Erfolg gekrönt. Gut zwei Stunden dauerte die Aufführung, die zahlreiche Zuhörer wegen des großen Andrangs im Stehen verfolgten. "Eine Musik, die unmittelbar anspricht und beeindruckt", hatte Müller in seiner Einführung über das Werk geschrieben und damit vielen Bach-Freunden aus dem Herzen gesprochen. "Auch wir fühlen uns beschenkt, dass wir diese Messe einstudieren durften", meinte ein Sänger hinterher. Lang anhaltender Beifall, vor allem auch für die Leistung der Solisten, war der verdiente Lohn.