Kommentar zum neuen Fahrplan: Eine gewaltige Aufgabe

Kommentar zum neuen Fahrplan : Eine gewaltige Aufgabe

GA-Redakteur Philipp Königs findet es gut, dass Millionenbeträge in die Taktverdichtung fließen. Allerdings müssten seiner Meinung nach die Verkehrsbetriebe und die Politik mehr dafür machen, dass Busse und Bahnen besser durch die Stadt kommen.

Als positiv hervorzuheben ist allerdings, dass bei allen Unzulänglichkeiten, die nun zutage treten und die vielleicht noch auftreten werden, Millionenbeträge in Taktverdichtungen fließen. Damit die versprochene positive Wirkung sich entfalten kann, müssen die Verkehrsbetriebe und die Politik als Auftraggeber dieser Nahverkehrsdienstleistungen den Weg für Busse und Bahnen freier machen, als das bisher der Fall ist.

Dem Bonner Verkehrsausschuss liegen nun Verwaltungsvorlagen zu ersten linienscharfen Analysen der SWB vor, wo und wie Verspätungen zustande kommen. Auf Hermann-Wandersleb-Ring und Endenicher Straße wäre eine Umweltspur aus Verwaltungssicht möglich. Der weitere Vorrang für Busse ist notwendig, um Zuverlässigkeit auf Linien herzustellen. Und es ist absehbar, dass man dafür dem Autofahrer wird wehtun müssen. Der zügige Ankauf neuer Busse und das Werben um Fahrerinnen und Fahrer muss quasi nebenbei erfolgen. Die Reihenfolge ist unglücklich, aber durch die Auflagen des Lead City-Projekts unumgänglich.

Mehr von GA BONN