Großes Musik- und Sportfestival in Tannenbusch ab 7. Mai: Ein ganzer Stadtteil macht mit

Großes Musik- und Sportfestival in Tannenbusch ab 7. Mai : Ein ganzer Stadtteil macht mit

Musik, Tanz, Sport und jede Menge Geselligkeit: Rund 200 Stunden Arbeit hat das ehrenamtliche Team um Fred Sips seit November in Planung und Organisation gesteckt. Das Programm "steht", alles andere liegt nicht mehr in der Hand des "Initiativkreises Tannenbusch aktiv".

"Nur auf das Wetter haben wir keinen Einfluss. Aber die Prognosen sehen ganz gut aus", blicken Sips und seine Kollegen Franz Hetzel, Fredi Geiger, Hans Helbach sowie Elena Erdogan vom Fachdienst für Integration und Migration der Caritas zuversichtlich nach vorne.

Drei Tage lang, vom 7. bis 9. Mai, wird in dem Stadtteil ein großes Sport- und Musikfest gefeiert. Dabei sind fast alle Kindergärten und Schulen sowie viele Sportvereine aus der Region. "Wir erwarten rund 700 bis 800 Besucher", so Franz Hetzel.

Nach dem "Testlauf" im vergangenen Jahr, als der Initiativkreis zu einem Singfest eingeladen hatte, soll in diesem Jahr auch der Sport nicht zu kurz kommen. Deshalb wird das Programm nicht nur auf der Bühne der Plaza des Tannenbusch Centers geboten, anhand eines eigenen Stadtplans erfahren die Besucher auch, in welchen Hallen und auf welchen Plätzen sich die verschiedenen Sportvereine vorstellen und zu Übungsstunden einladen. Geboten werden unter anderem Karate, Handball und Tischtennis sowie Breakdance, Zumba und Volkstanz.

Besonders stolz ist das Organisationsteam darauf, auch viele Gruppen von Migranten zum Mitmachen gewonnen zu haben. So ist die Tanzgruppe des Deutsch-Somalischen Freundschaftskreises dabei, ein kurdischer Chor tritt auf, und die Sängerin Jessy Del pino aus Kolumbien wird ebenfalls in Tannenbusch erwartet.

Das Programm

Ob Türkisch, Arabisch, Afrikanisch - die Kommunikation wird an diesen Tagen kein Problem sein, darin ist sich Elena Erdogan ganz sicher. "Musik ist eine Sprache, die jeder versteht. Dafür braucht man keine Vokabeln", sagt sie und freut sich auf das Ereignis.

Fred Sips freut sich auf die vielen Kinder, die am Donnerstag, 7. Mai, musikalisch den Auftakt für das dreitägige Fest geben. Nachdem Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch das Fest um 14 Uhr offiziell eröffnet hat, stürmen Kindergarten- und Schulkinder aus dem Stadtteil die Bühne.

Ganz besonders eng wird es dann, wenn am Freitag Chor und Orchester der Freien Waldorfschule auftreten und 100 kleine Musiker auf der Bühne stehen. Zuvor aber werden Mitarbeiter der Abteilung Gartenbau der Lebenshilfe unzählige Blumen an die Bühne stecken.

Hans Helbach: "Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, mit dem Fest den Stadtteil so darzustellen, wie er ist: liebens- und lebenswert."