Bombardierung am 18. Oktober: Diese historischen Fotos zeigen das zerstörte Bonn

Bombardierung am 18. Oktober : Diese historischen Fotos zeigen das zerstörte Bonn

Bonn war nach dem Krieg nicht wiederzuerkennen. Wie andere deutsche Städte auch war die spätere Bundeshauptstadt Schauplatz heftiger Kämpfe und Bombardierungen gewesen. Der General-Anzeiger zeigt Bilder aus Bonn von 1944 und heute im direkten Vergleich.

Zum 75. Mal jährt sich am 18. Oktober der Bombenangriff auf Bonn. Im Zweiten Weltkrieg war Bonn bis zum Herbst 1944 weitgehend von Bombenangriffen verschont geblieben. Am 18. Oktober 1944 zerstörte ein verheerender Luftschlag der Alliierten die gesamte Innenstadt von der Zweiten Fährgasse bis zur Wachsbleiche, und auch in Beuel schlugen die Bomben ein. 250 Bomber mit 50 Minen, 2000 Sprengbomben und 80.000 Stabbrandbomben sowie bis zu 100 Kilogramm schwere Flüssigkeitsbomben kamen zum Einsatz. 700 Häuser waren total zerstört. 400 Menschen starben.

Ein Feuersturm war nach der Bombardierung durch die dortige Innenstadt gefegt. Kaum ein Gebäude war verschont geblieben. Universität, Rathaus, Krankenhäuser, Schulen und Kirchen, alles war zerstört. Eine Karte mit den Standorten, an denen die Aufnahmen entstanden sind, finden Sie hier. Der General-Anzeiger zeigt Bilder aus Bonn von 1944 und heute im direkten Vergleich. Die Bilder vom heutigen Bonn sind im Jahr 2015 aufgenommen worden. Eine Serie nachkolorierter historischer Fotos haben wir zudem hier zusammengestellt.

Reuterstraße 120

Hier können Sie sehen, wie das moderne Bonn im Vergleich zu den Kriegsjahren ausieht. Die Farbfotos stammen aus dem Jahr 2015. Bewegen Sie den weißen Schieber in der Mitte des Bildes nach rechts oder links und sehen Sie die Bilder im direkten Vergleich.

Rückansicht der Universität, Straße "Am Hof"

Hier können Sie sehen, wie das moderne Bonn im Vergleich zu den Kriegsjahren ausieht. Bewegen Sie den weißen Schieber in der Mitte des Bildes nach rechts oder links und sehen Sie die Bilder im direkten Vergleich.

Koblenzer Tor

Hier können Sie sehen, wie das moderne Bonn im Vergleich zu den Kriegsjahren ausieht. Bewegen Sie den weißen Schieber in der Mitte des Bildes nach rechts oder links und sehen Sie die Bilder im direkten Vergleich.

Maximilianstraße, Ecke Gangolfstraße mit Blick aufs Münster

Hier können Sie sehen, wie das moderne Bonn im Vergleich zu den Kriegsjahren ausieht. Bewegen Sie den weißen Schieber in der Mitte des Bildes nach rechts oder links und sehen Sie die Bilder im direkten Vergleich.

Wesselstraße, Ecke Am Neutor mit Blick auf die Uni

Hier können Sie sehen, wie das moderne Bonn im Vergleich zu den Kriegsjahren ausieht. Bewegen Sie den weißen Schieber in der Mitte des Bildes nach rechts oder links und sehen Sie die Bilder im direkten Vergleich.

Erste Fährgasse mit Blick auf den Rhein

Hier können Sie sehen, wie das moderne Bonn im Vergleich zu den Kriegsjahren ausieht. Bewegen Sie den weißen Schieber in der Mitte des Bildes nach rechts oder links und sehen Sie die Bilder im direkten Vergleich.

Kennedybrücke

Hier können Sie sehen, wie das moderne Bonn im Vergleich zu den Kriegsjahren ausieht. Bewegen Sie den weißen Schieber in der Mitte des Bildes nach rechts oder links und sehen Sie die Bilder im direkten Vergleich.

Der Eingang des Beethovenhauses

Hier können Sie sehen, wie das moderne Bonn im Vergleich zu den Kriegsjahren ausieht. Bewegen Sie den weißen Schieber in der Mitte des Bildes nach rechts oder links und sehen Sie die Bilder im direkten Vergleich.

Friedensplatz mit Blick auf die Friedrichstraße

Hier können Sie sehen, wie das moderne Bonn im Vergleich zu den Kriegsjahren ausieht. Bewegen Sie den weißen Schieber in der Mitte des Bildes nach rechts oder links und sehen Sie die Bilder im direkten Vergleich.

Friedensplatz mit Blick auf die Sterntorbrücke

Hier können Sie sehen, wie das moderne Bonn im Vergleich zu den Kriegsjahren ausieht. Bewegen Sie den weißen Schieber in der Mitte des Bildes nach rechts oder links und sehen Sie die Bilder im direkten Vergleich.

Vor fast genau 70 Jahren, in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945, endete der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Am Rhein ruhten bereits zwei Monate vor dem offiziellen Ende der Kampfhandlungen die Waffen. Mit dem Einmarsch der Amerikaner am 8. März wurde die in Trümmern liegende Stadt Bonn zu einem Ort zwischen zwei Welten. Obwohl längst vom nationalsozialistischen Regime befreit, dröhnten aus Berlin noch wochenlang die Endsiegparolen der Propaganda. Zwölf Jahre hatte das "tausendjährige" Reich Hitlers überdauert. Es war lange genug, um Europa in den Abgrund zu reißen und mit dem Holocaust ein nie gekanntes Verbrechen an Menschen und der Menschlichkeit zu verüben.

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