Projekt mit VRS und SWB: Deutsche Post führt in Bonn Jobticket ein

Projekt mit VRS und SWB : Deutsche Post führt in Bonn Jobticket ein

Für Beschäftigte der Deutschen Post wird es ab dem 1. Dezember ein Großkundenticket im Bereich des VRS geben. Damit will die Post das Fahren mit Bus und Bahn attraktiver für seine Mitarbeiter machen.

Die Deutsche Post DHL hat gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), den Stadtwerken Bonn (SWB) und den weiteren Verkehrsbetrieben der Region ein auf die Bedürfnisse des Konzerns zugeschnittenes Großkundenticket für den Nahverkehrsbereich Bonn/Rhein-Sieg entwickelt. Es steht Post-Beschäftigten im Einzugsgebiet des VRS ab 1. Dezember zur Verfügung, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit in den verschiedenen Tochterunternehmen.

Dadurch möchte das Unternehmen gemeinsam mit dem VRS und den regionalen Verkehrsbetrieben die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiv und ökonomisch machen und gleichzeitig positiv zur Entlastung der Verkehrssituation in Bonn und Umgebung beitragen.

In der Vergangenheit, so die Post, fehlten die rechtlichen Rahmenbedingungen, für alle Beschäftigten ein Ticketangebot zu einheitlichen Konditionen anzubieten. Die Grundvoraussetzung ist eine Gesamtbelegschaft von mindestens 10.000 Beschäftigten, von denen wiederum mindestens 35 Prozent ein Job-Ticket abnehmen. Zukünftig fahren Post-Mitarbeiter für 62,30 Euro im gesamten VRS-Gebiet. Auf den Monat bezogen kostet eine Hin- und Rückfahrt zum Arbeitsplatz bei 20 Arbeitstagen durchschnittlich 3,12 Euro pro Tag. Weitere Vorteile: Das JobTicket ist 365 Tage im Jahr verbundweit gültig und kann somit auch in der Freizeit genutzt werden. Montags bis freitags ab 19 Uhr sowie ganztägig an Wochenenden und Feiertagen können zudem kostenlos ein Erwachsener und bis zu drei Kinder mitgenommen werden.

Parkplätze werden in den Gebäuden der Bonner Konzernzentrale nur kostenpflichtig vermietet. Die dadurch erzielten Einnahmen subventionieren die aktuell etwa 3500 Jobtickets am Standort Bonn.

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