Entscheidung im Bundesrat steht bevor: Das sagen Bonn und Köln zu E-Scootern im Verkehr

Entscheidung im Bundesrat steht bevor : Das sagen Bonn und Köln zu E-Scootern im Verkehr

Ob kleine Elektro-Tretroller in Deutschland zugelassen werden, entscheidet sich voraussichtlich am Freitag im Bundesrat. Wie die Städte Bonn und Köln zu den kleinen Flitzern stehen, lesen Sie hier.

Die Stadt Bonn fürchtet angesichts begrenzten Platzes auf Straßen und Gehwegen Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern. „Eine gesetzliche Regelung ist deshalb grundsätzlich zu begrüßen. Mögliche Unfälle lassen sich allein durch die Regelung nicht verhindern“, heißt es dort. Das oberste Gebot für alle Personen, die sich im Verkehr bewegten – egal, ob mit Fahrzeugen, Fahrrädern, E-Rollern oder zu Fuß, sei gegenseitige Rücksichtnahme.

Die Stadt Köln will das Geschäft mit Leih-E-Scootern regeln. Bereits jetzt haben sich Unternehmen bei der Stadt gemeldet, die Leih-E-Scooter anbieten möchten. Bei den Rädern macht die Verwaltung Vorgaben, in welchen Bereichen der Stadt sie zur Ausleihe aufgestellt werden dürfen. Vor allem die Altstadt ist eine große Sperrzone.

So soll verhindert werden, dass Leihfahrzeuge das Stadtbild negativ beeinflussen. Diese Regelung soll in Absprache mit den Leihfirmen auch auf E-Scooter ausgeweitet werden. Bisher meldeten sich nur Firmen, die E-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als zwölf Stundenkilometern verleihen. Diese dürfen nicht auf Gehwegen genutzt werden.

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