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Corona-Krise in Bonn: Diese Lockerungen und Regelungen gelten ab Mai

Lockerungen in der Corona-Krise : Das ist in Bonn im Mai nun alles wieder erlaubt

Die Freibadsaison in Bonn startet nun doch im Mai: Das ist eine der Lockerungen, die Oberbürgermeister Ashok Sridharan am Donnerstag vorgestellt hat. Auch Altenheime machen wieder auf. Allerdings nur unter bestimmten Auflagen.

Diese Nachricht, verkündet am Donnerstagnachmittag von Oberbürgermeister Ashok Sridharan, passte zum Wetter: Die Freibadsaison wird entgegen bisheriger Nachrichten nun doch stattfinden. An Christi Himmelfahrt, 21. Mai, öffnet zunächst das Panoramabad Rüngsdorf. Ende Mai sollen dann alle anderen Bonner Freibäder folgen.

Möglich machen das die jüngsten Lockerungen der Rahmenbedingungen durch die Landesregierung. Ganz wie gewohnt wird der Badespaß vermutlich aber nicht zu genießen sein. So stellte Sridharan Einschränkungen in Aussicht, an denen jetzt noch gefeilt werde. Denkbar seien etwa Höchstgrenzen für die Zahl der Menschen, die sich gleichzeitig im Bad befinden dürfen. Für die Mitarbeiter der städtischen Bäder ist das Thema Kurzarbeit damit vom Tisch. Auch sonst waren es nahezu ausschließlich positive Nachrichten, die der Oberbürgermeister zu verkünden hatte.

  • Kultureinrichtungen und Sportstätten

Den Anfang macht am kommenden Dienstag die Stadtbücherei, sie steht zunächst aber nur zur Abholung vorbestellter Bücher zur Verfügung. Vom 26. Mai an sind die Nutzer dann auch wieder ohne Voranmeldung in der Präsenzbibliothek willkommen. Auch das Stadtarchiv öffnet ab kommender Woche von Dienstag bis Donnerstag wieder seine Tür – jedoch nur nachschriftlicher Anmeldung per E-Mail an lesesaal.stadtarchiv@Bonn.de. In der Musikschule wird es ab dem 18. Mai wieder Präsenz-Einzelunterricht geben und auch die Volkshochschule steht laut Stadtverwaltung kurz vor der Wiederaufnahme ihres Betriebs.

Auch Breiten- und Trainingssport kann wie im ganzen Land zumindest auf Außenanlagen seit Donnerstag wieder getrieben werden. Umkleidekabinen und Duschen hingegen bleiben dort vorerst gesperrt.

  • Dienstleistungszentrum

Auch die Bürgerdienste vergeben ab kommendem Montag wieder Termine über die Online-Reservierung und kehren in den Normalbetrieb zurück. Bevorzugt werden zunächst all jene, die sich an- oder ummelden möchten. Damit verfolgt die Stadt das Ziel, die Wählerverzeichnisse für die Kommunalwahl im September bis zum 13. Juni zu aktualisieren.

  • Bußgelder

Dass die Stadt Bonn Verstöße gegen die Maskenpflicht in Geschäften sowie in Bussen und Bahnen mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro ahndet, rechtfertigt Sridharan mit einem Schulterschluss fast aller Kommunen im Regierungsbezirk Köln: „Wir haben uns bis auf ganz wenige Ausnahmen gemeinsam auf diese konzertierte Aktion geeinigt“, so Sridharan. Der Schritt sei weder eine Empfehlung, noch eine Anordnung der Bezirksregierung, sondern ein gemeinsam gefasster Entschluss. Auch gehe es bei dem Bußgeld nicht darum, den städtischen Haushalt zu entlasten. Vorgesehen sei, so Sridharan, dass diese Einnahmen Menschen zugute kommen, die wegen Corona wirtschaftliche Schäden erlitten haben.

  • Altenheime

Dort laufen die Vorbereitungen für den kommenden Sonntag auf Hochtouren, denn dann sind – pünktlich zum Muttertag – wieder Besuche möglich. Auch das allerdings nur unter erheblichen Auflagen: höchstens zwei Besucher pro Bewohner, längstens zwei Stunden lang und ausschließlich in separaten Bereichen der Einrichtung; Gäste werden registriert und dürfen keine Ansteckungsgefahr mitbringen. „Wir stehen mit allen Einrichtungen in Kontakt“, sagte Sozialdezernentin Carolin Krause.