Kurzfristige Einladung zur COP: Bund lädt Bürger auf die Weltklimagipfel-Baustelle

Kurzfristige Einladung zur COP : Bund lädt Bürger auf die Weltklimagipfel-Baustelle

Erst am Dienstagmittag informierte die Pressestelle des Bundesumweltministeriums über einen für viele Bonner sicher interessanten Termin für diesen Mittwoch. Es geht um die Bauarbeiten für den Weltklimagipfel.

Von 12 bis 18 Uhr stehen Mitarbeiter des Ministeriums an der großen Blumenwiese in der Rheinaue Rede und Antwort zu allen Fragen über die Baustelle für den Weltklimagipfel COP 23.

Wem diese Einladung des Ministeriums zu kurzfristig erfolgt ist - über den Grund dafür war beim Ministerium in Berlin am Dienstag auf Nachfrage nichts zu erfahren -, hat noch einmal am Samstag, 16. September, von 9 bis 18 Uhr, die Gelegenheit, sich ausführlich und aus erster Hand über alle Details zur Baustelle für die COP 23 am selben Ort informieren zu lassen.

Die Bauarbeiten für die COP 23, die vom 6. bis 17. November in Bonn tagt und zu der rund 25 000 Teilnehmer erwartet werden, laufen bereits seit Anfang August. Auf der Blumenweise wird mit Zelten und Containerbauten die sogenannte Bonn-Zone errichtet. Auch das WCCB wird um temporäre Bauten erweitert, damit genügend Platz für alle Kongresse und Tagungen bei dieser Mammut-Veranstaltung vorhanden ist. Wie berichtet, ist die Rheinaue für die Bauarbeiten, während des Klimagipfels und danach für die Abbauarbeiten voraussichtlich bis Ende Dezember gesperrt. Frei zugänglich bleiben das Parkrestaurant Rheinaue und der Minigolfplatz am südlichen Ende des Parkplatzes an der Ludwig-Erhard-Allee.

Die Präsidentschaft der COP23 hat die Republik Fidschi übernommen. Turnusgemäß hätte der Gipfel in einem asiatischen Land stattfinden sollen. Weil sich dort kein Gastgeberland fand, hat Deutschland die Rolle des "technischen" Gastgebers" übernommen, weil das UN-Klimasekretariat seinen Sitz in Bonn hat.

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