1000 Plakate: Bonner Ratskoalition startet Kampagne für neues Bad

1000 Plakate : Bonner Ratskoalition startet Kampagne für neues Bad

Im bevorstehenden Bürgerentscheid startet die Ratskoalition eine Kampagne für das neue Hallenbad in Dottendorf. Ab dem Wochenende wollen CDU, Grüne und FDP mehr als 1000 Plakate in der ganzen Stadt aufhängen.

Außerdem hat die CDU rund 100.000 Flugblätter drucken lassen, die an die Bonner verteilt werden sollen. Die drei Fraktionen, die das Wasserland-Projekt im Dezember gegen die Opposition beschlossen haben, werben für ein „Nein“ beim Bürgerentscheid.

Die Abstimmungsfrage lautet: „Soll der Neubau eines Schwimmbades in Dottendorf verhindert werden?“. Der Bürgerentscheid ist die zweite Stufe eines erfolgreichen Bürgerbegehrens, hinter dem die Initiativen „Kurfürstenbad bleibt!“ und „Frankenbad bleibt Schwimmbad“ stehen. Die Stadt will die Abstimmungsunterlagen in den ersten Julitagen versenden; ausgezählt wird am 4. August.

Die sportpolitischen Sprecher Christos Katzidis (CDU), Rolf Beu (Grüne) und Florian Bräuer (FDP) betonen in einer gemeinsamen Mitteilung die Vorteile des Neubaus. Im Vergleich zu Kurfürsten- und Frankenbad werde die Wasserfläche verdoppelt, und dank ganzjähriger Nutzung würden die Schwimmzeiten für alle, einschließlich Schulen, verbessert. Das Wasserland sei ein Musterbeispiel für Barrierefreiheit und liege „bestens erreichbar“ mit Rad, Bahn, Bus und Auto in der Stadtmitte. Sobald das Konzept umgesetzt sei, verfüge Bonn immer noch über fünf Freibäder, drei Hallenbäder, ein Kombibad und fünf Schulschwimmbecken.

Informationen der Badbefürworter im Internet auf www.bonn-bewegt-sich.de

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