Aktionswoche gegen Alkohol und Drogen: Bonner Polizei verstärkt Kontrollen von Autofahrern

Aktionswoche gegen Alkohol und Drogen : Bonner Polizei verstärkt Kontrollen von Autofahrern

Am Montag beginnt die Polizei in NRW mit vermehrten Alkohol- und Drogenkontrollen von Autofahrern. An der Aktionswoche beteiligt sich auch die Polizei Bonn.

Vom kommenden Montag an startet die Aktionswoche der Polizei in NRW gegen Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr. Den Anlass zu dieser Maßnahme hat das europäische Polizeinetzwerk "Tispol" gegeben. Die Polizei in Bonn beteiligt sich an den verstärkten Kontrollen von Montag, 10., bis Sonntag, 17. Dezember.

"Es ist die Zeit der Weihnachtsfeiern und -märkte. Daher müssen die Autofahren damit rechnen, dass wir mehr Kontrollen durchführen. Die Aktionswoche des europäischen Netzwerkes Tispol ist ein Anlass, den wir daher gerne aufgenommen haben", so Simon Rott aus der Pressestelle der Polizei Bonn.

Neben den Alkoholtests wird bei Verdacht standardmäßig auch ein möglicher Drogenkonsum kontrolliert, so der Bonner Polizeisprecher. Anzeichen dafür sind zum Beispiel unkontrollierte Aussprache, geweitete Pupillen oder veränderte Lichtreflexionen. Testverfahren vor Ort sind beispielsweise Urintests oder die Verwendung von Teststreifen.

Aufruf des europäischen Polizei-Netzwerks Tispol

Das europäische Polizeinetzwerk Tispol setzt sich seit Längerem für den Kampf gegen Alkohol- und Drogenkumsum im Straßenverkehr ein und ruft alle europäische Länder auf, sich daran zu beteiligen. Bereits im letzten Jahr fand eine ähnliche Aktionswoche statt.

„Nach Alkoholkonsum Auto zu fahren, ist gefährlich und bei Überschreitung der Grenzwerte auch gesetzeswidrig. Selbst mit niedrigeren Werten haben die Fahrer bereits langsamere Reaktionen, eine schlechtere Beurteilung der Geschwindigkeit und eine reduzierte Koordination und Konzentration beim Fahren", begründete Tispol-Präsident Paolo Cestra auf der Tispol-Internetseite nochmals die Gründe zu der beschriebenen Sondermaßnahme.

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