Open-Air-Saison in Bonn

Bekommt die Rheinaue eine feste Bühnenfläche?

Abendstimmung: Die Band Crosby Stills & Nash bei einem Konzert auf dem Kunst!Rasen

Der Rat der Stadt Bonn spricht sich für eine feste Bühnenfläche für das Gelände des Kunst!Rasens aus.

Bonn. Der Rat der Stadt Bonn hat für eine feste Bühnenfläche in der Rheinaue gestimmt. Ob eine Betonfläche auf dem Veranstaltungsgelände des Kunst!Rasens für den Bühnenaufbau eingezogen werden kann, entscheidet allerdings endgültig die Bezirksregierung in Köln.

In der Rheinaue soll eine Betonplatte als feste Grundfläche für Bühnen installiert werden. Die tragfähige und ebene Fläche soll auf dem Veranstaltungsgelände an der Charles-de-Gaulle-Straße, wo derzeit die Konzerte des Kunst!Rasens stattfinden, eingezogen werden, um den Veranstaltern den Aufbau zu erleichtern. Für den Bau muss eine landschaftsrechtliche Befreiung gemäß Bundesnaturschutzgesetz erteilt werden. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung eine solche Befreiung befürwortet. Über die Erteilung der Befreiung entscheidet nun die Höhere Naturschutzbehörde der Bezirksregierung Köln.

Vor jeder Konzertsaison müsse bislang das Podest für die Bühne aufgrund der Höhendifferenz unterbaut und gegen Auftrieb bei starkem Wind mit gefüllten Wasserbehältern abgesichert werden. Stattdessen soll nun eine tragfähige und ebene Betonfläche von 14 mal 29 Metern auf dem Niveau der Rasenfläche eingezogen werden. Die Untere Naturschutzbehörde hatte den Bau ebenfalls befürwortet. Der Naturschutzbeirat, der ebenfalls zustimmen muss, hat keine Ausnahme erteilt. Die abschließende Entscheidung liegt nun bei der Bezirksregierung Köln.