Stromausfall in Beuel: „Kabelfehler“ war Ursache des Stromausfalls

Stromausfall in Beuel : „Kabelfehler“ war Ursache des Stromausfalls

In Teilen Beuels ist am Dienstagabend der Strom für mehr als eine Stunde ausgefallen. Auch das St. Josef-Hospital war betroffen. Der Fehler wurde inzwischen ausfindig gemacht.

In Teilen Beuels am Dienstagabend gegen 21 Uhr der Strom ausgefallen. Weite Teile waren nach Angaben der Stadtwerke bereits nach rund einer Stunde wieder zugeschaltet, Beuel-Mitte lag noch etwas länger im Dunkeln. Gegen 22.15 Uhr meldete Werner Schui, Sprecher der Stadtwerke Bonn: "Bis auf wenige Straßenzüge haben wir überall wieder Strom."

Gegen 22.30 Uhr verlief die Stromversorgung wieder problemlos. Nachdem Teams der Stadtwerke die einzelnen Verteilerstationen kontrolliert hatten, konnte die Ursache ausfindig gemacht werden: Ein „Kabelfehler“ sorgte für den Ausfall. Dieser werde zur Zeit noch eingemessen. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Betroffen vom Stromausfall waren nach Informationen des General-Anzeigers neben der Beueler Mitte zudem die Ortsteile Limperich, Küdinghoven, Ramersdorf und Beuel-Süd. Auf Anfrage des GA bestätigte das St. Josef-Hospital, dass es ebenfalls betroffen war. Notstromaggregate hielten den Betrieb aufrecht, zu medizinischen Notfällen konnte es somit nicht kommen. Offen bleibt, wie viele Haushalte letztendlich betroffen waren. (ga)

Kerzenschein, Akkus und Christkinder - Die Online-Gemeinde diskutiert

Für die Online-Gemeinde war der Stromausfall fast schon eine "Katastrophenübung". Ein Abend ohne Strom ließ viele kreativ werden. Dank Akkus berichteten sie darüber auch im Netz. Bei der Abendgestaltung war Kreativität gefragt. Die einen halfen sich mit Duftkerzen aus, andere gingen früh ins Bett.

Ärgerlich waren die Folgen für diejenigen, die noch in der Öffentlichkeit unterwegs waren. Ein Twitterer berichtet, dass der SV Beuel sein Training nach zehn Minuten beenden musste. Ein anderer musste seinen Einkauf im Supermarkt abrupt beenden.

Die meisten nahmen es mit Humor. So vermutet Klaus Gillmann: "Dann gibt es dieses Jahr bestimmt viele Christkinder."

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