Schulwettbewerb in der Hardtberghalle: Zwölf Schulen messen sich im Geräteturnen

Schulwettbewerb in der Hardtberghalle : Zwölf Schulen messen sich im Geräteturnen

Beim Schulsportwettbewerb treten 65 Turnerinnen in der Hardtberghalle gegeneinander an. Besonders erfolgreich sind die Teilnehmerinnen der Till-Eulenspiegel-Schule.

Erst im September war der diesjährige Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ zu Ende gegangen, da beginnt dieser weltgrößte Schulsportwettbewerb erneut. Deshalb trafen sich am Donnerstag 65 Mädchen der Jahrgänge 2001 bis 2011 zum ersten Qualifikationswettkampf im Geräteturnen in der Hardtberghalle. Auf der Ebene der Stadt Bonn beziehungsweise generell der Städte findet die erste Ausscheidungsrunde statt, um die Vertreter oder Vertreterinnen zu ermitteln, die die Stadt dann auf Kreisebene, danach auf Landesebene und schließlich auf Bundesebene repräsentieren.

Bereits 1969 wurde der Wettbewerb von Henri Nannen und Willi Daume sowie der Konferenz der Kultusminister ins Leben gerufen. Ziel war es, in den Schulen einen gezielten, leistungsorientierten Sportunterricht zu etablieren. Alle Schulsportarten sind hierbei vertreten. Uschi Klein, Fachwartin Wettkampfturnen beim Turn- und Gymnastikverein Bonn, ist die Seele dieses Wettbewerbs in Bonn. Sie organisiert „Jugend trainiert für Olympia“ bereits seit so vielen Jahren, dass sie sich gar nicht mehr genau erinnern kann, ab wann sie mitgemacht hat. Doch sicher weiß sie, dass seit drei Jahren der Wettbewerb auch mit der Stadtmeisterschaft für Grundschulen und mit Jahrgangsmeisterschaften für alle Schulen zusammen ausgetragen wird. „Bisher waren wir in der Turnhalle der Gesamtschule in Beuel“, berichtet sie. Doch weil dort umgebaut wird, sei man in die Hardtberghalle umgezogen.

Neun Kampfrichter bewerteten

„Wir sind dem Hardtberg-Gymnasium sehr dankbar, dass es uns unkompliziert die Halle zur Verfügung gestellt hat.“ Denn immerhin wurde die große Sporthalle für einen Schultag von den Wettbewerben blockiert. Zwölf Schulen aus Bonn haben teilgenommen, manche sogar mit zwei Mannschaften. Fünf Turnerinnen bildeten dabei eine Mannschaft, wobei die jeweils vier besten in die Mannschaftswertung kamen. Geturnt wurde in den klassischen Turndisziplinen der Damen: Boden, Sprung, Stufenbarren beziehungsweise Reck für die Jüngsten und Schwebebalken. Jede Teilnehmerin musste daher viermal vorturnen. Gewertet haben neun Kampfrichterinnen, die auch bei normalen Turnwettbewerben urteilen.

Am Ende der Wettbewerbe zeichnete Uschi Klein alle Gewinner mit Urkunden und kleinen Präsenten aus und stellte dabei erleichtert fest, dass sich niemand verletzt hatte – außer zwei Mädels, die sich am Rande der Turnmatten so heftig die Köpfe aneinandergestoßen hatten, dass sie jede ein Pflaster brauchten.

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