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Erneuerung der Asphaltdecke in Duisdorf: So steht es um die Baustelle auf der Provinzialstraße

Erneuerung der Asphaltdecke in Duisdorf : So steht es um die Baustelle auf der Provinzialstraße

Straßen NRW erneuert die marode Asphaltdecke auf der Provinzialstraße in Duisdorf. Nächste Woche Freitag sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Derzeit sind die beiden Streifen in Richtung Bonn gesperrt.

Autofahrer, die morgens im Berufsverkehr über die Rochusstraße in Richtung Endenich fahren wollen, müssen derzeit Geduld und Zeit mitbringen. Grund dafür ist die Baustelle auf der maroden Provinzialstraße (L 261) – auf dem Stück von der Rochusstraße bis In der Grächt erneuert der Landesbetrieb Straßen NRW den Asphalt. Dafür wurde auch die Anschlussstelle Lengsdorf auf der A 565 komplett gesperrt.

„Die Arbeiten befinden sich im Zeitplan und können Stand heute auch am Freitag, 12. Juli, abgeschlossen werden“, sagte Bernd Aulmann, Pressesprecher von Straßen NRW in der Regionalniederlassung Ville-Eifel. Der erste Bauabschnitt sei erfolgreich abgeschlossen worden, nun widme sich das Team vor Ort dem zweiten Abschnitt. Derzeit sind die in Richtung Bonn führenden zwei Streifen der Provinzialstraße gesperrt. Die Autofahrer werden im Gegenverkehr über die danebenliegende Doppelspur geführt, auf der sonst die Fahrzeuge von Bonn in Richtung Lengsdorf fahren. Daher ist der Schieffelingsweg an der Einmündung gesperrt, so dass der Verkehr dort flüssig laufen kann.

Die Stauproblematik insbesondere auf der Rochusstraße ist Aulmann bekannt. „Wir haben bereits in der vergangenen Woche einige Beschwerden erhalten“, so der Straßen-NRW-Sprecher. Unter anderem wurde auch die Baustellen-Beschilderung bemängelt. „Unsere Fachleute überprüfen dies selbstverständlich“, so Aulmann.

Staus ließen sich bei solchen Baumaßnahmen allerdings nie vermeiden, erklärte er weiter. Einer Umprogrammierung der Baustellenampeln für einen besseren Verkehrsfluss erteilte der Sprecher eine Absage. „In Anbetracht dessen, dass wir kommende Woche mit der Baustelle fertig sind, wäre eine solche Umprogrammierung ein zu großer Aufwand, der sich nicht lohnen würde“, so Aulmann. Dass einige Verkehrsteilnehmer Absperrungen ignorieren und in die Baustelle fahren, käme nicht nur auf der L 261 vor, sondern auf vielen Baustellen von Straßen NRW.