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Neubau in Lessenich-Messdorf: Mehrfamilienhaus mit 14 Wohnung entsteht Am Burgweg

Neubau in Lessenich-Messdorf : Mehrfamilienhaus mit 14 Wohnung entsteht Am Burgweg

Wo 2017 Jahr der Abriss eines alten Fachwerkhauses erfolgte, baut der Investor seit November ein Mehrfamilienhaus: Am Burgweg entstehen 14 Wohnungen zwischen 55 und 102 Quadratmetern. Kanal wird vergrößert.

Die Stadtverwaltung hat der Kommunalpolitik Details zum Bauvorhaben am Burgweg 40 in Lessenich-Messdorf mitgeteilt. Wo 2017 Jahr der Abriss eines alten Fachwerkhauses erfolgte, baut der Investor seit November ein Mehrfamilienhaus. Geplant sind dort 14 Wohnungen und eine Tiefgarage mit 20 Stellplätzen, oberirdisch entstehen drei neue Parkplätze am Burgweg. Die Stadt rechnet mit 50 Mehrfahrten am Tag nach der Umsetzung des Projekts.

Die Gebäudehöhe wird bei 11,69 Meter liegen. Die Wohnungen sind von unterschiedlicher Größe und werden Flächen zwischen 55 und 102 Quadratmetern umfassen. Der zweigeschossige Bau mit einem Dachgeschoss bekommt ein sogenanntes Krüppelwalmdach. Zugleich erneuert die Stadt die Kanalisation zwischen der Kläranlage Duisdorf und dem Randkanal seit Anfang des Jahres. Das ist mit einer Vergrößerung des Kanals verbunden und aus Sicht des Tiefbauamts notwendig, weil das Wasser in der Vergangenheit je nach Witterung zurückstaute. Die Bachkreuzung, wo „Der Alte Bach“ und „Dransdorfer Bach“ aufeinander treffen, werde so entlastet. Der Neubau sei nicht Grund für diese Kanalbaumaßnahme, die voraussichtlich bis Ende 2019 dauern wird.

Der Bürger Bund Bonn (BBB) wollte im vergangenen Planungsausschuss wissen, inwiefern das alte Fachwerkhaus denkmalwert gewesen wäre. Nach Darstellung der Stadt habe man seinerzeit eine entsprechende Anfrage ans zuständige LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland gestellt, das nichts zu beanstanden gehabt habe. Wie die Verwaltung nun nachträgt, habe das LVR-Amt das Gebäude nach äußerer Begutachtung und fachlicher Bewertung nicht in die Bestandsliste für Denkmäler aufgenommen. Wie berichtet, hatten Nachbarn im Dezember 2017 den Umfang des Baus und den damit verbundenen Lärm beklagt. Aus Sicht der Stadt erfülle der Investor allerdings alle Vorgaben.