Bauarbeiten auf der Röttgener Straße: Lange Staus in Ippendorf haben bald ein Ende

Bauarbeiten auf der Röttgener Straße : Lange Staus in Ippendorf haben bald ein Ende

Die Arbeiten auf der Röttgener Straße im Katzenlochbachtal liegen im Zeitplan. Seit Anfang Juni lässt das Tiefbauamt den Straßenkanal umfangreich sanieren. Leicht erhöhen werden sich die Gesamtkosten.

Die Autofahrer, die täglich durch das Katzenlochbachtal fahren, planen die längeren Staus auf der Röttgener Straße längst mit ein. Seit Anfang Juni lässt das Tiefbauamt der Stadt Bonn den Straßenkanal umfangreich sanieren. Die gute Nachricht: Die Arbeiten und die damit verbundenen langen Staus in Ippendorf haben bald ein Ende. Wie das städtische Presseamt dem GA auf Nachfrage am Donnerstag mitteilte, befinden sich die Arbeiten "vollständig" im Zeitplan. "Die Gesamtmaßnahme wird aller Voraussicht nach bis zum 30. Oktober abgeschlossen sein", sagte Kristina Buchmiller vom Presseamt.

Wie berichtet, hat die Stadt einen 24 Meter langen Staukanal mit einem Durchmesser von 1,60 Meter bauen sowie ein unterirdisches Pumpwerk instand setzen lassen. Außerdem wurden mehr als 60 Meter Kanal saniert, dabei inbegriffen war auch die Erneuerung der technischen Schaltanlagen. Damit der Verkehr an der Baustelle entlangfahren kann, wurde zudem die Fahrbahn verbreitert. Die Baustelle sei zwingend notwendig gewesen, da der am Pumpwerk befindliche Überlauf in den Katzenlochbach wasserrechtlich nicht mehr zulässig gewesen sei.

"Derzeit wird der Gehweg vor den Häusern 216 bis 220 wiederhergestellt und die Straßenrandstreifen mit Schotter befestigt. Bis zum 15. Oktober werden die Tief- und Straßenbauarbeiten abgeschlossen sein. Es schließen sich dann bis zum Monatsende noch Sanierungsarbeiten an", erklärte Buchmiller weiter.

Im Vorfeld der Arbeiten ging das Tiefbauamt der Stadt Bonn von Gesamtkosten in Höhe von 540.000 Euro aus. Die Arbeiten werden allerdings um rund sieben Prozent teurer - Mehrkosten von knapp 38.000 Euro. Für die "moderate Kostensteigerung" nennt Kristina Buchmiller zwei Gründe. "Zum einen wurde die Verfüllung eines alten Abschlagkanals, der in den Katzenlochbach mündet, erforderlich, was eine zusätzliche Leistung darstellt, da diese Arbeiten im Bauvertrag nicht enthalten waren", so Buchmiller. Der Abschlagkanal habe vor der Sanierung überschüssiges Wasser aufgenommen und sei mit dem neuen Kanal nun nicht mehr erforderlich. "Zum anderen muss der Schlauchliner, mit dem ein Teil des Zulaufkanals saniert wird, mit einer größeren Wandstärke als zunächst vorgesehen ausgeführt werden, was zum Zeitpunkt der Kostenschätzung nicht absehbar war", erklärt sie weiter.

Dieser Umstand habe sich erst im Rahmen der "rohrstatischen Berechnung" herausgestellt - diese wurde von einem Unternehmen ausgeführt.

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