Hardtbergbad: Julia hüpft am höchsten

Hardtbergbad : Julia hüpft am höchsten

Daniel Scheuer zählte von drei rückwärts, dann sprang er auf das "Flip"-Luftkissen und katapultierte Giulia (10), die am anderen Ende saß, im hohen Bogen ins Wasserbecken des Hardtbergbades. Leichtgewicht Julia (8) kam sogar noch höher, während die 22-Jährige Sophia nur einen kleinen Bogen beschrieb - sie saß nicht nah genug am Kissenrand.

"Flip" ist ein Freizeitspaß, der wie viele andere auch aus den USA nach Deutschland gekommen ist und sich auch gestern bei der "Sommer-Action-Tour" des Sport- und Bäderamtes großer Beliebtheit erfreute. "Das macht total Spaß", fand Giulia. Und auch Sophia meinte, das müsse man mal gemacht haben.

Die Aktion wurde von dem Unternehmen H20 auf die Beine gestellt, zu dem auch der Animateur Scheuer gehört. Die Mitarbeiter hatten jede Menge Spiel und Spaß vorbereitet, zum Beispiel den "Aquatrack", ein Luftkissen- Parcours, den es entweder auf Zeit oder gegeneinander zu bewältigen galt. Hier musste man möglichst schnell ein Loch überspringen und sich an einem Hindernis entlang hangeln, und zum Abschluss ging es über eine Rutsche ins Wasser.

Auch mit Kajaks traten die kleinen und großen Besucher gegeneinander an, dabei mussten sie aber nicht nur schnell sein, sondern auch noch Aufgaben erledigen. Wahlweise konnten sich die Kinder auch mit aufgepumpten Gummireifen und anderen Spielereien amüsieren.

Daneben gab es ein Animationsprogramm mit Musik und weiteren Spielen. Und zum Abschluss wurde ermittelt, welches Geschlecht in Bonn tatsächlich das stärkere ist: Beim Hindernisparcours traten Jungs gegen Mädchen an. Giulia war mit dabei und zuversichtlich: "Die Mädchen gewinnen natürlich!" Sie sollte Recht behalten: Am Ende siegte knapp Wendigkeit vor Kraft.

H20 tourt mit diesem Angebot durch Deutschland, das Hardtbergbad war laut Mitarbeiterin Magdalena Sowada die einzige Station in Bonn. Das Konzept, sagte sie, sei einfach: "Spaß haben." Und den hatten die Kinder, die gekommen waren. Allerdings waren das nicht so viele, wie sich die Veranstalter erhofft hatten. Das Wetter sei vielen wohl zu unsicher gewesen, meinte Bettina Baude vom Hardtbergbad.

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