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Stadt rechnet mit Verkehrsstörungen: Ersatzampel auf der Rochusstraße

Stadt rechnet mit Verkehrsstörungen : Ersatzampel auf der Rochusstraße

Wegen der Kanalarbeiten gibt es ab diesen Montag veränderte Abbiegemöglichkeiten. Der Linksabbieger auf der B56 in Fahrtrichtung Villemombler Straße in die Bahnhofstraße ist gesperrt.

Im Auftrag der Stadt hat eine Firma am Freitag eine Ampelersatzanlage in Duisdorf an der Ecke Rochusstraße/Bahnhofstraße aufgestellt. Sie wird planmäßig an diesem Montag in Betrieb genommen, teilte Vizestadtsprecher Marc Hoffmann auf Anfrage mit. Für Verkehrsteilnehmer ergeben sich laut Stadt folgende Änderungen: Der Linksabbieger B56 in Fahrtrichtung Villemombler Straße in die Bahnhofstraße ist gesperrt. Die Bahnhofstraße von B56 bis zur Rochusstraße bleibt weiterhin gesperrt. Busse, die vom Duisdorfer Bahnhof kommen, müssen die Geradeausspur nehmen, um links auf die B56 abzubiegen. Ansonsten blieben die Verkehrsbeziehungen an der Kreuzung B56/Bahnhofstraße so erhalten wie bisher. Die Stadt rechnet mit Verkehrsbeeinträchtigungen auf der ohnehin viel befahrenen Hauptstraße durch Duisdorf.

Die veränderte Verkehrsführung steht im Zusammenhang mit den umfangreichen Kanalbaumaßnahmen in der Bahnhofstraße. Um dort weiterzukommen, muss die Stadt eine Baugrube an der Kreuzung ausschachten. Die Kanalerneuerung in der Bahnhofstraße hat im August begonnen und wird laut Hoffmann voraussichtlich im Mai beendet. Ursprünglich sollte sie nur bis März dauern. Vorgefundenes, nicht dort vermutetes Mauerwerk im Stollenbereich und ein Gasunfall Ende August (der GA berichtete) hätten den Baufortschritt verzögert.

Das Tiefbauamt verlegt neue Kanäle in der Bahnhofstraße im Abschnitt zwischen Rochusstraße und Bahnhofstraße Hausnummer 23. Zwischen Rochusstraße und der Straße Am Burgweiher erfolgt der Einbau in offener Bauweise und ist mit einer Vollsperrung verbunden. Im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/Am Burgweiher ist eine Baugrube notwendig, um von dort aus den weiteren Verlauf bis zur Bahnhofstraße Hausnummer 23 im unterirdischen Stollenbau zu erschließen. Insgesamt verlegt das Tiefbauamt 160 Meter Rohre mit einem Durchmesser von 30 und 60 Zentimetern. Zu Beginn der Kanalerneuerung ging das Tiefbauamt von Gesamtkosten in Höhe von 850.000 Euro aus.