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Bonn: „Endenicher Ei“ wird am Donnerstag und Sonntag gesperrt

Auf- und Abfahrten gesperrt : Falsche Schilder am „Endenicher Ei“ aufgestellt

Weil Straßen NRW in den nächsten Tagen am „Endenicher Ei“ in Bonn eine Kampfmittelsondierung durchführen wird, kommt es hier zu Sperrungen der Auf- und Abfahrten. Die Arbeiten sollen bis zur nächsten Woche andauern.

Der Landesbetrieb Straßen NRW hat falsche Umleitungsschilder zu Umleitungen am Endenicher Ei aufgestellt. Im Laufe des Freitags will man das korrigieren. Es hatte bereits am Feiertag routinegemäße Bodenuntersuchungen auf Kampfmittel gegeben, die an diesem Sonntag fortgesetzt werden. Es gilt, dass Autofahrer die B56 in beide Richtungen passieren können. Wer aus Duisdorf kommt, kann im Verteiler nicht auf die A565 Richtung Köln fahren. Wer von der A565 aus Meckenheim kommend in Endenich abfährt, kann nur rechts gen Innenstadt nicht gen Duisdorf abbiegen. Das Kreuz Bonn-Nord sei nicht gesperrt, wie auf einem falschen Schild der Eindruck erweckt wird, so Friedrike Schaffrath vom Landesbetrieb.

Am Donnerstag und Sonntag wird es aufgrund einer Sondierung von Kampfmitteln in Bonn zu Verkehrseinschränkungen auf dem sogenannten „Endenicher Ei“ kommen. Wie Straßen NRW am Nachmittag mitteilte, soll hierbei auf der B56 die Auffahrt auf die A565 von Duisdorf nach Köln sowie die Abfahrt von der A565 von Meckenheim aus in Fahrtrichtung Duisdorf gesperrt werden.

Es wird in dieser Zeit eine ausgeschilderte Umleitung geben. In der kommenden Woche werden dann am Montag und Dienstag die verdächtigen Stellen am selben Ort aufgegraben. Dies dürfte laut Mitteilung allerdings nur zu geringen Behinderungen führen.

Die seit März andauernde Suche nach möglichen Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg dient der Vorbereitung für den Bau einer Behelfsbrücke auf dem „Endenicher Ei“. Der Verteilerkreis muss im Zuge des Neubaus des Tausendfüßlers – also des Teils der A565 von Endenich bis Bonn-Nord – ebenso abgerissen und erneuert werden. Im Zuge des Neubaus soll die A565 in diesem Bereich des Weiteren auf sechs Fahrstreifen ausgebaut werden, um so auch künftigen Verkehrsbelastungen gewachsen zu sein.