Duisdorf: Autofahrer beschweren sich über Ampelschaltung

Duisdorf : Autofahrer beschweren sich über Ampelschaltung

Die Induktionsschleifen vor zwei Kreuzungen in Duisdorf sind intakt. Zwei von ihnen werden aber neu geschnitten.

Die beiden Ampeln an der Derlestraße/Konrad-Adenauer-Damm und Derlestraße/Rochusstraße scheinen für manche Autofahrer ein Ärgernis zu sein. Bei der örtlichen CDU sind jedenfalls Hinweise darauf eingegangen, dass die Kontaktstreifen vor den Ampeln nicht mehr richtig funktionieren und damit den Verkehr unnötig lange aufhalten, weil sie nicht zu einer beschleunigten Schaltung der Ampeln führen. Doch offensichtlich ist dem nicht so.

Man habe sämtliche Induktionsschleifen auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft, heißt es in der Stellungnahme der Stadt. Und dabei seien keinerlei Störungen festgestellt worden.

Des Weiteren teilt die Stadt mit, dass Ende August 2014 ein Angebotsstreifen für Radfahrer in Fahrtrichtung Konrad-Adenauer-Damm (bergauf) eingerichtet wurde. "Dadurch entfiel die Mittelmarkierung der Derlestraße und der Verkehr orientiert sich mehr zur Fahrbahnmitte hin", heißt es da.

Und: "Es kann vereinzelt vorkommen, dass bergauf fahrende Fahrzeuge hierbei die Induktionsschleife nicht mehr oder nur teilweise überfahren." Deshalb sagte die Stadtverwaltung zu, dass die beiden Induktionsschleifen Fahrtrichtung Konrad-Adenauer-Damm neu geschnitten werden.

Anders sieht die Sache am Fußgängerüberweg an der Rochusstraße aus. Er sei aus Gründen der Schulwegsicherung und zur Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeit auf Dauergrün für Fußgänger geschaltet.

Der motorisierte Verkehr müsse seine Grünphase durch Überfahren der Induktionsschleife anfordern. Diese Ampelschaltung beruhe auf einem Beschluss der Bezirksvertretung Hardtberg aus dem Jahre 1996. Ein Bürgerantrag, nach dem die Fußgänger nur im Bedarfsfall Grün erhalten sollen, sei 2003 in der Bezirksvertretung Hardtberg abgelehnt worden.

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