Zu wenige Helfer: Adventsmarkt auf dem Brüser Berg droht das Aus

Zu wenige Helfer : Adventsmarkt auf dem Brüser Berg droht das Aus

Gut 20 Jahre lang präsentierte der Ortsausschuss Brüser Berg einen Adventsmarkt rund um den Brunnen in der Fußgängerzone. Ob Gerald Moeller in diesem Jahr allerdings wieder als Nikolaus die Kinder am Brüser Berg überraschen wird, das ist derzeit äußerst ungewiss.

„Wenn sich nicht jemand findet, der die Organisation übernimmt, dann muss der Adventsmarkt in diesem Jahr ausfallen“, erklärt Jörg Wehner, Vorsitzender des Ortsausschusses. „Das wäre wirklich sehr traurig“, sagt er. „Aber allein kann ich die Vorbereitungen nicht leisten.“ Noch hat er allerdings die Hoffnung, dass sich in letzter Minute jemand findet, der die Koordination übernehmen wird. „Doch wenn sich bis zum 18. November niemand gefunden hat, dann fällt der Markt in diesem Jahr aus.“

Wer diese Arbeit übernimmt, der muss nicht alles allein managen. „Ich werde jeden unterstützen und mich um die Genehmigungen kümmern. Aber es muss jemand Kontakt zu den Ausstellern aufnehmen und die Standplätze verteilen.“ Viele Vereine und Organisationen hatten sich in den vergangenen Jahren am Adventsmarkt auf dem „Bonner Balkon“ beteiligt. Handarbeiten wurden angeboten, bei den Pfadfindern wurde Stockbrot gebacken, es gab Marmelade und Gebäck. Rund 20 verschiedene Stände wurden am Samstag nach Nikolaus in der Fußgängerzone aufgebaut. Mit dem Erlös aus dem Verkauf wurden stets verschiedene soziale Projekte unterstützt. „Die Atmosphäre auf unserem Adventsmarkt war immer ganz besonders. Es wäre wirklich schade, wenn wir in diesem Jahr darauf verzichten müssten“, sagt Wehner.

Noch ist er jedoch guter Dinge, dass sich jemand für diese Aufgabe finden wird. Gestrichen ist der Adventsmarkt am 8. Dezember bisher noch nicht aus seinem Terminkalender. „Ich hoffe, dass sich doch noch jemand finden wird.“ Wer Interesse hat, der kann sich beim Vorsitzenden unter der E-Mail-Adresse j.wehner@gmx.net melden.

Sollte der Markt für dieses Jahr tatsächlich abgesagt werden, dann will Wehner sofort nach Weihnachten mit der Organisation für 2019 beginnen. „Damit wir nicht noch einmal in solch eine Situation kommen“, erklärt er.

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