Vorbereitungen für das Familienfest

Neue Vorsitzende des Ortsausschusses Brüser Berg

Brüser Berg. Heidi Möller ist die neue Vorsitzende des Ortsausschusses Brüser Berg. Die Vorbereitungen für das Familienfest im September laufen schon.

Ein Schlussstrich ist unter die Querelen im und um den Ortsausschuss Brüser Berg gezogen. Den Neuanfang soll die Wahl von Heidi Möller als neue Vorsitzende markieren. Sie selbst will zur Vergangenheit keine Stellung mehr beziehen, sich in das neue Amt einarbeiten und mit dem gesamten Team „konstruktiv nach vorne schauen“.

Zweiter Vorsitzender ist Jörg Wehner. Zum Kassenwart wurde Waldemar Kinas gewählt. Die Beisitzer sind Martin Einwag, Oliver Haupt und Anne Heusgen. Der Ortsausschuss ist die Dachorganisation der im Ortsteil tätigen Vereine und Einrichtungen. Er arbeitet mit den Kirchen und auch der Stadtverwaltung zusammen. Ziel ist die Förderung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Von den auf dem Brüser Berg aktiven Vereinen und Einrichtungen sind knapp 40 Mitglied im Ortsausschuss. Außerdem gibt es vier Kirchen.

1998 ist die Familie Möller nach einigen mehrjährigen Auslandsaufenthalten auf den Brüser Berg gezogen. Ehemann Gerald Möller war auf der Hardthöhe stationiert, ist aber mittlerweile im Ruhestand. Seit Jahren engagiert sich das Ehepaar gemeinsam bei den Pfadfindern auf dem Brüser Berg. Gerald Möller ist zudem Vorsitzender des Fördervereins Brüser Dorf.

Fest steht für die 58-jährige Heidi Möller, dass alle Feste und Veranstaltungen im Ortsteil, die Tradition haben, fortgeführt werden. Die Infrastruktur dafür habe sich bewährt und die Resonanz in der Bevölkerung sei immer gut gewesen. Als nächstes steht das Familienfest am Samstag, 7. September, an. Die Vorbereitungen unter der Projektleitung von Jörg Weber sind bereits im Gange. Dann folgen der Sankt Martins-Umzug am 8. November und der Brüser Berger Advent am 7. Dezember.

Zeit für das Ehrenamt hat Heidi Möller

Heidi Möller leitet die Übermittagsbetreuung im Hardtberg-Gymnasium. Die drei Töchter sind erwachsen. „Da bleibt mir Zeit fürs Ehrenamt“, sagt sie. Schon beim Umzug auf den Brüser Berg habe ihr die Umgebung zugesagt. „Wir sind gut aufgenommen worden“, erinnert sie sich. Schnell entwickelten sich gute Kontakte in die Nachbarschaft. „Man kennt sich und spricht sich an.“ Seit jeher habe es ein vielfältiges Veranstaltungsangebot gegeben. Als Beispiele nennt Möller das Nachbarschaftszentrum in der Fahrenheitstraße, die Brüser Berger Konzerte in E in der Emmaus-Kirche oder die Nachbarschaftshilfe.

Nach ihrer Einschätzung hat das lebendige Vereinsleben auf dem „Bonner Balkon“, wie der Ortsteil genannt wird, seit er bebaut wurde, eine Erklärung: „Durch das Militär beispielsweise und die damit verbundene Fluktuation durch Versetzungen hat sich die Bewohnerschaft teils stetig gewandelt. Die Dynamik habe auch das Vereinsleben beeinflusst.“ Möller resultiert daraus, dass viele Leute nicht schon immer hier gewohnt haben.

Der Ortsteil entstand ab 1974, wobei bei der städtebaulichen Gestaltung besonderer Wert auf das Miteinander gelegt wurde. So gibt es neben einer Fußgängerzone mit Einkaufmöglichkeiten zahlreiche Fußgängerbereiche, in die auch Spielplätze integriert sind. Der gesamte Stadtteil lässt sich nahezu autofrei begehen. „Selbst nachts habe ich keine Bedenken, mich allein auf den Weg zu machen“, versichert Möller.