Bürgerverein Geislar: Vorstand im Amt bestätigt - Diskussion um Situation am Friedhof

Bürgerverein Geislar : Vorstand im Amt bestätigt - Diskussion um Situation am Friedhof

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Geislar ist Serge Mpouma am Freitagabend erneut zum Vorsitzenden des Vereins gewählt worden. Mpouma bedankte sich bei Vereinsmitgliedern und Gästen.

"Wir versuchen, unsere Arbeit so gut wie möglich zu machen, vielen Dank für das große Vertrauen. Es freut mich immer wieder, wenn ich Änderungen in Geislar dank unserer Arbeit sehe. Bitte unterstützt uns weiterhin so engagiert", meinte der Vorsitzende. Bei der Versammlung wurden ebenfalls der erste Kassierer Peter Smolka, der erste Schriftführer Hans-Joachim Kretschmer und die Beisitzerinnen Gisela Neubauer und Stefanie Rürsch in ihrem Amt bestätigt.

Der Vorstand wurde von rund 60 anwesenden Mitgliedern in der Hubertusklause ohne Gegenstimme wiedergewählt. Die Anwesenden diskutierten nach den Wahlen über aktuelle Themenstellungen. So wurde die Ortsbegehung mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten und Staatssekretär Ulrich Kelber von Anfang Februar rückblickend besprochen, der Verein hatte Kelber wegen akuter Verkehrsprobleme zu einem Rundgang durch Geislar geladen.

Auch die Straßensituation rund um den Wendehammer am Friedhof wurde engagiert diskutiert. "Es kann einfach nicht sein, dass wir seit mehr als 30 Jahren bei Regenwetter unsere Angehörigen in Gummistiefeln zu Grabe tragen müssen", meinte ein Vereinsmitglied verärgert.

Der Vorstand beschloss daraufhin, alle Parteien zu einer Begehung alsbald zu laden, das Thema sorgte bereits auf der letzten Jahreshauptversammlung für Diskussionsstoff unter den Mitgliedern. Im Fokus stand auch der Tätigkeitsbericht 2013, hier unter anderem die zurückliegenden Feierlichkeiten zum 35-jährigen Bestehen des Vereins. Vergangenes Jahr wurde zudem ein neuer Seniorentreff initiiert.

Die Mitglieder besuchten auch den Deutschen Bundestag in Berlin und unterstützten weitere Bürgerinitiativen insbesondere bei den Aktivitäten zur Reduzierung des Bahnlärms entlang des Rheins. Dazu nahmen sie Ende April 2013 an einer Demonstration in Bonn teil.

Der Bürgerverein wurde 1978 gegründet und hat derzeit 238 Mitglieder. Die Initiative setzt sich für das Brauchtum, kulturelle Belange und örtliche Angelegenheiten im Dorf ein.